Lufthansa Aktie: A380-Upgrade
Lufthansa hält am A380 länger fest als einst geplant – und investiert jetzt gezielt in das Produkt an Bord. Ab Februar 2026 bekommen alle acht Superjumbos eine modernisierte Business Class. Der Schritt zeigt: Das A380-Comeback soll nicht nur Übergangslösung bleiben, sondern auf der Langstrecke wieder „vorzeigbar“ werden.
Schnellere Umsetzung statt Allegris
Im Kern geht es um Tempo. Für die A380-Flotte setzt Lufthansa auf 68 neue Business-Class-Sitze pro Flugzeug vom Hersteller Thompson. Sie sollen mehr Privatsphäre und Komfort bieten. Umgebaut wird bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden.
Auffällig: Anders als bei der neuen Boeing-787-Flotte kommt nicht die Lufthansa-eigene Allegris-Kabine zum Einsatz. Der Grund laut Quelle ist pragmatisch: Mit einer bereits zugelassenen Sitzlösung lässt sich der Umbau schneller umsetzen, eine Neuzulassung ist nicht nötig. Kann Lufthansa damit die A380-Aufwertung ohne lange Verzögerungen auf die Strecke bringen? Genau darauf zielt die gewählte Lösung ab.
Weniger Sitze, klarer Zeitplan
Der Umbau hat auch eine kleine Kapazitätsseite. Pro A380 sinkt die Gesamtzahl der Plätze um zehn auf künftig 499 Sitze. An den übrigen Kabinenklassen ändert sich laut Quelle nichts.
Der Zeitplan wirkt dabei relativ konkret: Der Umbau startet im Februar 2026 und soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Der erste umgerüstete A380 soll ab April 2026 wieder auf der Langstrecke eingesetzt werden.
- Umbau-Start: Februar 2026
- Abschluss geplant: Mitte 2027
- Betroffene Jets: 8 Airbus A380
- Neue Business-Class: 68 Sitze je Flugzeug (Thompson)
- Umbau-Ort: Elbe Flugzeugwerke, Dresden
- Neue Gesamtkapazität: 499 Sitze (−10)
- Erster Einsatz: ab April 2026
Ein Comeback aus der Not – jetzt mit Ansage
Eigentlich wollte Lufthansa den vierstrahligen Großraumjet schon vor Corona ausflotten. Doch Lieferprobleme bei Boeing und Airbus nach dem Pandemie-Schock sorgten für ein unerwartetes Revival. Nach Management-Aussagen vom Herbst 2025 sollen die acht A380 nun noch mindestens fünf Jahre lang bis in die 2030er-Jahre betrieben werden – aktuell auf Langstrecken ab München.
An der Börse bewegt sich der Titel heute nur leicht: Die Aktie notiert bei 8,76 Euro und liegt damit knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 8,59 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht dennoch ein deutliches Plus von 38,70% zu Buche.
Der nächste konkrete Prüfstein für Anleger folgt bereits am 6. März 2026: Dann legt die Lufthansa Group den Geschäftsbericht 2025 mit den vollständigen Jahreszahlen vor. Die Hauptversammlung ist für den 12. Mai 2026 in Frankfurt angesetzt.
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