Cardano (ADA) handelt am Freitag nahe der 0,32-Dollar-Marke – rund 66 Prozent unter den Höchstständen von 2025. Während der gesamte Kryptomarkt unter massivem Liquidationsdruck steht, richtet sich der Blick auf ein konkretes Datum: den 9. Februar 2026. An diesem Tag plant die Chicago Mercantile Exchange (CME) den Start von Cardano-Futures, vorbehaltlich der regulatorischen Prüfung.

Liquidationswelle belastet den Markt

Bitcoin fiel unter die Marke von 83.000 Dollar und löste eine Kettenreaktion aus. Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 1,1 Milliarden Dollar an gehebelten Positionen liquidiert. ADA wurde in diesen Abwärtssog hineingezogen.

Trotz der negativen Kursentwicklung zeigen Derivatedaten ein gespaltenes Bild: Auf Plattformen wie Binance und OKX dominieren Long-Positionen weiterhin die Orderbücher. Viele Trader setzen also auf eine Erholung – ein Szenario, das bei weiterem Verkaufsdruck das Risiko eines „Long Squeeze" birgt.

Was die CME-Futures bedeuten könnten

Der Start regulierter Futures-Kontrakte ermöglicht institutionellen Investoren, sich in ADA zu engagieren, ohne die Kryptowährung direkt halten zu müssen. Historisch führten CME-Listungen oft zu erhöhter Volatilität rund um den Starttermin. Die Erwartung: Größere Kapitalströme und professionellere Marktteilnehmer könnten die Preisfindung beeinflussen.

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Unterschiedliches Verhalten bei Investoren

Während der Preis schwächelt, zeigen On-Chain-Daten eine bemerkenswerte Entwicklung: Große Wallets mit Beständen zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA haben in den letzten zwei Monaten rund 454,7 Millionen ADA im Wert von etwa 161 Millionen Dollar akkumuliert. Kleinere Retail-Wallets hingegen verkaufen. Diese Akkumulation durch „Whales" während der Kursschwäche deutet auf Überzeugung bei wesentlichen Marktteilnehmern hin.

Parallel dazu nahm die Netzwerkaktivität zu, unter anderem durch die Midnight-Sidechain und Governance-Prozesse. Am 24. Januar 2026 trat die Cardano-Verfassung in Kraft – ein formaler Rahmen für die künftige Netzwerk-Governance.

Technische Lage bleibt angespannt

Kurzfristig bleibt das Bild bärisch. ADA testet aktuell eine Unterstützungszone zwischen 0,32 und 0,33 Dollar. Sollte diese Marke nicht halten, wäre die nächste bedeutende Unterstützung bei etwa 0,28 Dollar zu finden. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand zwischen 0,36 und 0,48 Dollar.

Am 9. Februar wird sich zeigen, ob die CME-Futures neue Impulse setzen oder die bestehende Volatilität weiter befeuern.

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