Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Jahresbilanzpressekonferenz präsentiert sich der Bremer Raumfahrtkonzern in einer starken Ausgangsposition. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über drei Milliarden Euro im Rücken peilt das Management völlig neue Umsatzdimensionen an. Gleichzeitig zerstreut die Führungsebene hartnäckige Gerüchte um einen möglichen Börsenrückzug.

Auf dem Weg zum Zwei-Milliarden-Konzern

Die operative Basis für die kommenden Jahre steht. Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Auftragseingang um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Der feste Auftragsbestand wuchs sogar um fast die Hälfte auf 3,1 Milliarden Euro an. Diese Zahlen stützen die ehrgeizigen Mittelfristziele, die OHB bereits im Januar nach oben anpasste.

Für 2026 plant das Unternehmen nun eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent. Ab 2028 soll schließlich die Schwelle von zwei Milliarden Euro fallen. Ein Blick auf die ersten neun Monate 2025 untermauert diesen Trend: Die Gesamtleistung stieg bereits um 21 Prozent, während das operative Ergebnis (EBITDA) auf 75,5 Millionen Euro zulegte.

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Ariane 6 und Rüstungsmilliarden als Hebel

Ein wesentlicher Treiber für dieses Wachstum ist die vollständige Übernahme der Tochtergesellschaft MT Aerospace im vergangenen Oktober. Da die Tochter Strukturkomponenten für die neue Trägerrakete Ariane 6 liefert, fließen die Erlöse aus dem laufenden Produktionshochlauf nun komplett in die Konzernbilanz ein. Allein Amazon hat 18 Starts für den Aufbau seines Breitbandnetzwerks fest gebucht.

Parallel dazu positioniert sich OHB lukrativ im Verteidigungssektor. Das geplante SATCOMBw-Kommunikationsnetz der Bundeswehr birgt ein geschätztes Vertragsvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro. Hinzu kommen prestigeträchtige Wissenschaftsmissionen wie die kürzlich gesicherte RAMSES-Asteroidenmission der europäischen Raumfahrtagentur ESA mit einem Projektvolumen von rund 150 Millionen Euro.

Um derartige Großaufträge an Land zu ziehen, setzt das Management bewusst auf Transparenz. Spekulationen über ein mögliches Delisting erteilte der Vorstand eine klare Absage. Die fortlaufende Börsennotierung schafft das nötige Vertrauen bei staatlichen und institutionellen Auftraggebern.

Wenn OHB am morgigen 19. März die finalen Zahlen für 2025 präsentiert, richtet sich der Fokus der Investoren primär auf die Profitabilität. Das massive Auftragswachstum muss sich nun in soliden Cashflows niederschlagen, um die notwendigen Vorabinvestitionen für die umfangreiche Projektpipeline aus eigener Kraft zu finanzieren.

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