Lockheed Martin Aktie: Rekordauftrag im Rücken!
Der Rüstungsriese legt zum Jahresende 2025 eindrucksvolle Zahlen vor: Der Umsatz im vierten Quartal kletterte auf 20,3 Milliarden Dollar – ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Über das Gesamtjahr summierte sich der Erlös auf 75 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 6 Prozent entspricht. Doch was steckt hinter diesem Aufwärtstrend?
Auftragsbestand explodiert
Die Auftragsbücher sind so voll wie nie: Mit einem Backlog von 194 Milliarden Dollar markiert das Unternehmen einen neuen Höchststand. CEO Jim Taiclet führt diese beispiellose Nachfrage auf die kampferprobte Leistungsfähigkeit der Systeme zurück. Beim jüngsten US-Militäreinsatz "Operation Absolute Resolve" kamen F-35 und F-22 Kampfjets, RQ-170 Tarnkappen-Drohnen sowie Black-Hawk-Helikopter zum Einsatz.
Der Konzern investierte 2025 über 3,5 Milliarden Dollar in Produktionskapazitäten und neue Technologien. Anfang 2026 folgte ein wegweisendes Signal: Ein siebenjähriges Rahmenabkommen für PAC-3-Raketen wurde unterzeichnet – ein Meilenstein der neuen Beschaffungsstrategie des Verteidigungsministeriums.
Cashflow übertrifft Erwartungen
Beim Mittelzufluss zeigt sich die operative Stärke besonders deutlich: Der freie Cashflow erreichte im Gesamtjahr 6,9 Milliarden Dollar, nach 5,3 Milliarden im Vorjahr. Allein im Schlussquartal flossen 2,8 Milliarden Dollar in die Kassen – trotz einer Pensionszahlung von 860 Millionen Dollar. Das Unternehmen nutzte die Liquidität für Aktienrückkäufe in Höhe von 3 Milliarden Dollar sowie Dividendenausschüttungen von 3,1 Milliarden Dollar über das Jahr.
Der Gewinn je Aktie verdreifachte sich im vierten Quartal auf 5,80 Dollar, verglichen mit 2,22 Dollar ein Jahr zuvor. Allerdings belasteten Sondereffekte die Gesamtjahresbilanz: Verluste bei klassifizierten Programmen und eine Pensionsabwicklung drückten das Ergebnis.
Ausblick verspricht Wachstumsfortsetzung
Für 2026 stellt die Führungsriege weitere Zuwächse in Aussicht: Der Umsatz soll auf 77,5 bis 80 Milliarden Dollar steigen – erneut ein Plus von rund 5 Prozent. Beim operativen Gewinn der Geschäftsbereiche wird sogar ein Anstieg um 25 Prozent erwartet. Der freie Cashflow dürfte zwischen 6,5 und 6,8 Milliarden Dollar liegen. Die Gewinnprognose liegt bei 29,35 bis 30,25 Dollar je Aktie.
Die Börse honorierte die Zahlen prompt: Im vorbörslichen Handel am Donnerstag legte die Notierung um 5,3 Prozent auf 629 Dollar zu. Analysten bewerten die Erwartungen für 2026 als realistisch – ihre Konsensschätzung liegt bei einem Gewinn von 29,41 Dollar je Aktie auf Erlöse von 77,85 Milliarden Dollar.
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