Das US Air Force hat Lockheed Martin einen Vertragsauftrag über 53 Millionen US-Dollar erteilt, um die Produktionskapazitäten für die Long-Range Anti-Ship Missile (LRASM) auszubauen. Hinter dem Auftrag steckt eine klare strategische Absicht: Das US-Militär will die jährliche Beschaffung von LRASM und der verwandten Joint Air-to-Surface Standoff Missile gemeinsam von rund 500 auf 1.000 Einheiten verdoppeln.

Werkzeuge und Testanlagen im Fokus

Der Auftrag geht konkret an Lockheed Missiles and Fire Control und finanziert Werkzeuge sowie Testausrüstung, die für eine höhere Fertigungsrate notwendig sind. Die Arbeiten sollen am Standort Orlando bis Ende November 2028 abgeschlossen sein. Damit steigt der Gesamtwert des zugrundeliegenden Vertrags auf 462,9 Millionen Dollar — bereits im August 2024 hatte eine ähnliche Modifikation über 130 Millionen Dollar den Grundstein gelegt.

Die LRASM ist auf den Angriff schwer gesicherter Seeziele ausgelegt. Das Tarnkappen-Marschflugkörper fliegt mit hoher Unterschallgeschwindigkeit, hat eine Reichweite von rund 370 Kilometern und trägt einen 1.000-Pfund-Gefechtskopf. Derzeit ist die Waffe auf dem B-1B-Bomber und dem F/A-18E/F Super Hornet einsatzbereit; die Integration in die F-35-Flotte läuft.

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Starke Ausgangslage für 2026

Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 27 Prozent zugelegt — getragen von steigenden Verteidigungsbudgets weltweit und wachsender Nachfrage nach Präzisionswaffen. Das Management erwartet für 2026 einen Umsatz zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar sowie einen freien Cashflow von 6,5 bis 6,8 Milliarden Dollar. Der neue LRASM-Auftrag fügt sich nahtlos in dieses Bild ein: Solange die geopolitischen Spannungen anhalten und Lagerbestände aufgefüllt werden müssen, dürfte die Nachfrage nach solchen Systemen kaum nachlassen.

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