Rüstungsausgaben steigen weltweit, und kaum ein Unternehmen profitiert davon so direkt wie Lockheed Martin. Von Kampfjet-Upgrades in Europa bis hin zu hochmodernen Radarsystemen im Indopazifik sichert sich der US-Konzern derzeit lukrative Regierungsaufträge. Während ein historisch hoher Auftragsbestand die finanzielle Basis für die kommenden Jahre festigt, sorgt im Hintergrund ein milliardenschwerer Rechtsstreit für ein gewisses Restrisiko.

Kampfjets als Wachstumstreiber

Ein zentraler Pfeiler des aktuellen Wachstums ist das F-16-Programm. Griechenland plant derzeit, rund 1,15 Milliarden US-Dollar in die Modernisierung von 38 dieser Kampfjets auf die sogenannte Viper-Konfiguration zu investieren. Da das Land insgesamt über 150 Maschinen dieses Typs besitzt, werten Marktbeobachter dies als möglichen Auftakt für weitere Modernisierungsaufträge. Auch Länder wie Bulgarien, die Slowakei und die Türkei investieren massiv in neue oder aufgerüstete F-16-Flotten.

Parallel dazu verzeichnete das F-35-Programm im Jahr 2025 mit 191 ausgelieferten Flugzeugen einen neuen Rekord. Diese Sparte macht mittlerweile über ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Der Fokus verlagert sich hierbei zunehmend auf margenstärkere Wartungs- und Instandhaltungsverträge, was die Profitabilität des Unternehmens langfristig stützen dürfte.

Radarsysteme und Raketenproduktion

Abseits der Luftfahrt meldet der Konzern auch bei maritimen Verteidigungssystemen Fortschritte. Mitte März schloss Lockheed Martin die Lieferung der wesentlichen SPY-7-Radarkomponenten für das japanische ASEV-Schiffsprogramm planmäßig ab. Die Technologie kommt künftig auch bei kanadischen und spanischen Marineprojekten zum Einsatz.

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Gleichzeitig reagiert das Unternehmen auf den gestiegenen Bedarf an Abfangsystemen. Die Produktion der PAC-3 MSE-Raketen wurde in den letzten zwei Jahren um über 60 Prozent hochgefahren, allein im vergangenen Jahr lieferte der Konzern mehr als 600 Stück aus.

Solide Zahlen treffen auf rechtliche Hürden

Die starke operative Entwicklung überzeugt auch die Wall Street. Das Analysehaus Susquehanna hob das Kursziel kürzlich auf 740 US-Dollar an und bestätigte die positive Einstufung. An der Börse honorierten Anleger diese Entwicklung bereits: Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von gut 27 Prozent.

Die fundamentale Stärke zeigt sich in mehreren Kernkennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr:
* Auftragsbestand: 194 Milliarden US-Dollar
* Freier Cashflow (letzte 12 Monate): 6,9 Milliarden US-Dollar
* Umsatzprognose 2026: 77,5 bis 80,0 Milliarden US-Dollar

Trotz der hervorragenden Auftragslage und der starken Marktpositionierung bleibt ein Unsicherheitsfaktor bestehen. Eine anhängige Klage wegen angeblichen Diebstahls geistigen Eigentums mit einem Streitwert von 4,25 Milliarden US-Dollar zwingt Investoren dazu, das rechtliche Risiko neben den fundamentalen Erfolgen genau zu kalkulieren.

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