Leonardo startet mit hoher Schlagzahl in das Börsenjahr 2026. Der italienische Rüstungskonzern meldet gleich mehrere operative Erfolge, von der Auslieferung neuer Panzerfahrzeuge an die italienische Armee bis hin zu High-Tech-Upgrades für die britische Luftwaffe. Diese globale Auftragsdynamik untermauert den laufenden Expansionskurs, doch wie wirken sich die jüngsten Projekte konkret auf die Perspektive des Unternehmens aus?

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Offensive in Europa und den USA

Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Das Joint Venture Leonardo Rheinmetall Military Vehicles (LRMV) übergab am 27. Januar die ersten vier Lynx-Schützenpanzer an die italienischen Streitkräfte. Dieser Schritt markiert den offiziellen Start des "A2CS"-Programms zur Modernisierung der gepanzerten Kampfsysteme. Auch in Großbritannien konnte Leonardo punkten: Ein neuer Vertrag sieht die Ausstattung der Typhoon-Flotte der Royal Air Force mit modernsten Radarsystemen vor, was insbesondere die Standorte in Edinburgh und Luton stärkt.

Neben den Erfolgen in Europa baut der Konzern seine Präsenz in den USA weiter aus. Die US-Tochtergesellschaft Leonardo DRS erhielt einen Unterauftrag der Space Development Agency. Dabei geht es um die Lieferung von Infrarot-Nutzlasten für das Raketenabwehrprogramm, die zur Erkennung und Verfolgung ballistischer und hypersonischer Waffen dienen. Diese Entwicklungen treiben den Aktienkurs weiter an: Auf Sicht von 12 Monaten verzeichnet das Papier ein beeindruckendes Plus von über 95 Prozent.

Blick auf die Zahlen

Der Sektor profitiert weiterhin von steigenden Verteidigungsbudgets und Modernisierungsprogrammen. Investoren richten ihren Fokus nun auf die finanzielle Untermauerung dieser operativen Meldungen. Ein entscheidendes Datum ist der 24. Februar 2026, an dem der Verwaltungsrat die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 prüfen wird. Konkrete Details zur strategischen Ausrichtung folgen am 11. März, wenn neben dem Geschäftsbericht auch ein Update zum Industrieplan präsentiert wird.

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