Der Schweizer Zugbauer Stadler Rail meldet sich nach einem operativ schwierigen Vorjahr mit beeindruckenden Geschäftszahlen zurück. Ein prall gefülltes Auftragsbuch und eine mehr als verdoppelte Dividende wischen die jüngsten Sorgen der Anleger beiseite und sorgen für eine spürbare Belebung der Nachfrage am Aktienmarkt.

Rekordaufträge und Gewinnsprung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Schweizer Franken. Noch markanter fiel das operative Ergebnis (EBIT) aus, das um 60 Prozent auf 160,6 Millionen Franken kletterte. Ein zentraler Treiber für die künftige Planung ist der Auftragsbestand, der mit 32,3 Milliarden Franken einen neuen historischen Höchstwert erreichte. Allein im vergangenen Jahr sammelte der Konzern neue Bestellungen im Volumen von 6,1 Milliarden Franken ein. Diese solide Basis veranlasste das Management dazu, die Dividende von zuletzt 0,20 auf nun 0,50 Franken pro Anteilsschein kräftig anzuheben.

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Diese Nachrichtenmischung traf am Mittwoch exakt den Nerv des Marktes. Nachdem das Papier am Dienstag noch auf ein 52-Wochen-Tief von 19,90 Euro abgerutscht war, honorieren Investoren das Zahlenwerk heute mit einem massiven Aufschlag. Der Kurs kletterte um 9,05 Prozent auf 21,70 Euro und ließ damit die jüngste Schwächephase deutlich hinter sich.

Altlasten bremsen die Marge

Allerdings verläuft die operative Erholung nicht völlig reibungslos. Die Profitabilität blieb mit einer EBIT-Marge von 4,4 Prozent leicht hinter den Schätzungen einiger Analysten zurück. Verantwortlich dafür sind vor allem die Nachwehen der schweren Unwetter aus dem Jahr 2024, die die Produktion empfindlich störten und den Umsatz im Vorjahr um schätzungsweise 350 Millionen Franken drückten. Zusammen mit negativen Währungseffekten dürften diese Produktionsunterbrechungen laut Unternehmensangaben teilweise noch bis in das Jahr 2027 spürbar bleiben.

Umso wichtiger ist der Blick nach vorn. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 visiert die Konzernführung einen deutlichen Umsatzsprung auf über 5 Milliarden Franken an, flankiert von einer EBIT-Marge nördlich von 5 Prozent. Gelingt es Stadler Rail, die Auslieferungen wie geplant zu beschleunigen und das Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Franken effizient einzusetzen, rückt auch das mittelfristige Margenziel von 6 bis 8 Prozent wieder in greifbare Nähe.

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