Kraft Heinz steht unter Druck. Die Investmentbank Morgan Stanley hat die Aktie des Lebensmittelkonzerns auf "Underweight" herabgestuft und das Kursziel von 27 auf 24 US-Dollar gesenkt. Der Grund: zunehmende Konkurrenz und schwindende Profitabilität. Die Aktie reagierte prompt mit einem Kursrutsch von 2,89 Prozent auf 23,54 US-Dollar.

Drei Bedrohungen gleichzeitig

Morgan Stanley sieht Kraft Heinz mit mehreren strukturellen Problemen konfrontiert. Handelsketten bauen ihre Eigenmarken massiv aus und greifen damit direkt die etablierten Marken des Konzerns an – historisch ein gefährliches Szenario für große Hersteller in austauschbaren Produktkategorien.

Gleichzeitig verschärfen Retailer den Preiswettbewerb, um preissensible Kunden anzulocken. Das schmälert die Preissetzungsmacht von Herstellern wie Kraft Heinz erheblich. Hinzu kommt: Das Unternehmen ist stark in Kategorien engagiert, die strukturell schwach wachsen und besonders anfällig für Wettbewerb sind.

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz fiel in den vergangenen zwölf Monaten um 3,7 Prozent.

Wenig Spielraum für Gegenmaßnahmen

Anders als viele Wettbewerber hat Kraft Heinz weniger Flexibilität, um den Gewinn je Aktie zu steuern, so die Analysten von Morgan Stanley. Einsparungen bei den Rohstoffkosten würden vermutlich direkt in Promotionen fließen müssen, um Marktanteile zu verteidigen – statt die Margen zu verbessern.

Die Aussichten für den nächsten Quartalsbericht sind entsprechend verhalten. Analysten erwarten sowohl beim Gewinn je Aktie als auch beim Umsatz einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Führungswechsel zur Unzeit

Seit dem 1. Januar 2026 steht Steve Cahillane als neuer CEO an der Spitze von Kraft Heinz. Er übernimmt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Das organische Wachstum fehlt, der Wettbewerbsdruck steigt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Konzern in der zweiten Jahreshälfte 2026 in zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen aufgespalten werden soll. Neues Management kann frische Impulse setzen – doch die Hürden sind hoch.

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