Siemens Aktie: Klares Signal!
Siemens lässt Taten sprechen. Der Technologiekonzern begnügt sich nicht mit verbalen Vertrauensbekundungen, sondern hat sein laufendes Aktienrückkaufprogramm massiv intensiviert. Angesichts voller Auftragsbücher und des KI-Booms stellt sich für Anleger die Frage: Reicht dieser interne Rückenwind, um die Aktie wieder an das Rekordhoch heranzuführen?
Rückkaufprogramm läuft heiß
Das Management drückt beim Erwerb eigener Anteile aufs Gaspedal. Allein in der Woche vom 16. bis 22. Februar 2026 kaufte der Konzern rund 355.000 Aktien über die Frankfurter Wertpapierbörse zurück. Damit summiert sich die Zahl der seit Programmstart erworbenen Papiere auf über 21 Millionen.
Solche Maßnahmen dienen oft der Kurspflege, signalisieren hier aber vor allem eines: Der Vorstand hält das aktuelle Kursniveau fundamental für attraktiv, auch wenn der Titel heute leicht um 1,18 Prozent auf 246,20 Euro nachgibt.
KI und Datenhunger als Treiber
Das finanzielle Selbstbewusstsein fußt auf operativer Stärke. Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 lieferte überzeugende Argumente: Der Auftragseingang kletterte auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent, der Auftragsbestand erreichte mit 120 Milliarden Euro ein Rekordniveau.
Treibende Kraft ist der globale Wettlauf um Rechenleistung. Siemens positioniert sich erfolgreich als Schaufelverkäufer im KI-Goldrausch. Allein aus dem Sektor für Rechenzentren sicherte sich das Unternehmen im Auftaktquartal Bestellungen im Wert von 1,8 Milliarden Euro. Die Sparten Smart Infrastructure und Digital Industries profitieren direkt vom Infrastrukturbedarf für künstliche Intelligenz, was auch die Anhebung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr rechtfertigt.
Fokus auf den Kern
Parallel zur operativen Entwicklung schärft Siemens sein Profil. Die geplante Reduzierung der Beteiligung an Siemens Healthineers soll Ressourcen freisetzen, um die Position in der industriellen Wertschöpfungskette weiter auszubauen.
Trotz der aktuellen Konsolidierung liegt die Aktie seit Jahresanfang mit 2,20 Prozent im Plus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 261,55 Euro beträgt weniger als 6 Prozent. Die Kombination aus Aktienrückkäufen und der Positionierung in Megatrends wie KI und Automatisierung dürfte den Kurs nach unten absichern, während der Fokus nun darauf liegt, ob die kommenden Quartale die hohen Erwartungen der angehobenen Prognose erfüllen können.
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