Jenoptik Aktie: Talsohle durchschritten
Jenoptik blickt nach einem rückläufigen Jahr 2025 wieder optimistisch in die Zukunft. Während die heute vorgelegten vorläufigen Zahlen deutliche Einbußen bei Umsatz und Ergebnis zeigen, setzt das Management für das kommende Jahr auf eine kräftige Erholung im Halbleitergeschäft. Kann der Konzern die aktuelle Schwächephase wie geplant hinter sich lassen?
Die wichtigsten Eckdaten des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025:
- Umsatz: ca. 1,05 Mrd. Euro (Rückgang um ca. 6 %)
- EBITDA: ca. 192 Mio. Euro (Rückgang um ca. 13 %)
- EBITDA-Marge: 18,4 % (Vorjahr: 19,9 %)
- Auftragseingang: Knapp 1 Mrd. Euro (-3 %)
- Book-to-Bill-Verhältnis: 0,95x (Q4 allein: 0,75x)
2025 im Zeichen der Zurückhaltung
Das vergangene Jahr war für Jenoptik von einer spürbaren Nachfrageflaute geprägt. Insbesondere die Zurückhaltung in der Chip- und Automobilindustrie belastete die Bilanz. Mit einem vorläufigen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro und einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 192 Millionen Euro blieben beide Kennzahlen deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück.
Trotz des Ergebnisrückgangs landete die EBITDA-Marge mit 18,4 Prozent immerhin im Rahmen der unternehmenseigenen Prognose von 18,0 bis 19,5 Prozent. Marktbeobachter werten die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen als wesentlichen Faktor, der einen stärkeren Einbruch der Profitabilität verhinderte. Dennoch verdeutlicht vor allem das schwache vierte Quartal, in dem das Book-to-Bill-Verhältnis auf 0,75x abrutschte, den kurzfristigen Druck auf die Auftragslage.
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Fokus auf Halbleiter-Investitionen
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Jenoptik jedoch mit einer Rückkehr auf den Wachstumspfad. Das Management begründet diese Zuversicht mit einer Stabilisierung des Halbleiteranlagengeschäfts, die sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 abzeichnete. Vor allem die weltweit angekündigten massiven Investitionen in Rechenzentren dürften die Nachfrage nach Halbleiterkomponenten wieder antreiben und die Visibilität für künftige Aufträge verbessern.
Der Konzern geht davon aus, dass im Jahr 2026 alle Plattformen wieder Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielen werden. Die Aktie, die heute zunächst mit Verlusten auf die Nachrichten reagierte, konnte sich im Tagesverlauf bereits teilweise stabilisieren, da der Markt den Fokus verstärkt auf den positiven Ausblick richtet.
Detaillierte Einblicke in die Strategie und den konkreten Ausblick für 2026 wird das Unternehmen am 25. März mit der Vorlage des vollständigen Jahresberichts geben. Bis dahin wird entscheidend sein, ob sich die erhoffte Belebung der Nachfrage aus der Halbleiterindustrie bereits im ersten Quartal in den Auftragsbüchern niederschlägt.
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