Trotz des Insolvenzantrags im Dezember wetten Spekulanten weiter auf iRobot. Berichte über einen sogenannten „Zombie Squeeze“ machen die Runde, doch das Risiko könnte kaum höher sein. Wer jetzt noch einsteigt, ignoriert die harten Fakten des Restrukturierungsplans, der für Altaktionäre nichts Gutes verheißt.

Spekulation gegen Realität

Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen eine gefährliche Entkopplung von Handelsaktivität und fundamentaler Lage. Ähnlich wie bei früheren Phänomenen um Hertz oder Bed Bath & Beyond treiben Trader den Kurs der insolventen Firma nach oben. Marktbeobachter warnen jedoch eindringlich vor diesem Verhalten: Solche Rallys basieren oft lediglich auf Eindeckungskäufen von Leerverkäufern oder reiner Zockerei, ohne dass ein wirtschaftlicher Wert dahintersteht.

Die finanzielle Realität ist nämlich eindeutig. iRobot beantragte bereits am 14. Dezember 2025 Gläubigerschutz nach Chapter 11. Das Unternehmen ächzt unter einer Schuldenlast von über 200 Millionen US-Dollar, darunter 74 Millionen US-Dollar Verbindlichkeiten gegenüber dem Fertigungspartner Picea Robotics.

Das Ende für Aktionäre

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Der ausgehandelte Restrukturierungsplan sieht vor, dass Picea Robotics die Vermögenswerte des Saugroboter-Pioniers übernimmt. Für Anleger ist das Detail der Vereinbarung entscheidend: Picea erwirbt 100 Prozent des Eigenkapitals.

Dies bedeutet konkret, dass die bestehenden Aktien voraussichtlich wertlos ausgebucht werden. Eine Entschädigung oder Erlöse für die bisherigen Stammaktionäre sind in diesem Szenario nicht vorgesehen. Die Aktie befindet sich somit in einer kritischen letzten Phase vor dem endgültigen Verschwinden vom Kurszettel.

Hintergrund des Zusammenbruchs ist die 2024 gescheiterte Übernahme durch Amazon. Nachdem der 1,4-Milliarden-Dollar-Deal an regulatorischen Hürden zerbrach, fiel iRobot in ein strategisches Loch. Wichtige Entwicklungsprojekte lagen während der Prüfung auf Eis, was zu sinkenden Umsätzen und Marktanteilsverlusten führte.

Der Abschluss der Übernahme durch Picea ist noch für diesen Monat, Februar 2026, terminiert. Mit dem Vollzug des Deals droht unmittelbar das Delisting und damit die faktische Enteignung der verbliebenen Aktionäre.

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