Die Ethereum Foundation bereitet einen fundamentalen technischen Umbrau vor, der die Art der Transaktionsvalidierung grundlegend verändern könnte. Am 11. Februar 2026 beginnt die formelle Koordination für die Integration von Zero-Knowledge-Proofs auf Layer 1 – ein Schritt, der die Teilnahme am Netzwerk vereinfachen und die Skalierbarkeit erhöhen soll.

EIP-8025: Neue Validierungslogik

Im Zentrum steht EIP-8025, ein Vorschlag für „Optional Execution Proofs". Statt jede Transaktion einzeln nachzurechnen, könnten Validatoren künftig kryptografische Zero-Knowledge-Beweise prüfen, die die korrekte Blockausführung bestätigen.

Bislang muss jeder Node jeden Block eigenständig verifizieren – ein Prozess, der mit wachsender Netzwerkaktivität immer ressourcenintensiver wird. Die neuen Beweise versprechen konstante Verifizierungszeiten, unabhängig von der Blockkomplexität. Das könnte die Hardwareanforderungen senken und Ethereum wieder für Consumer-Hardware zugänglich machen.

Wichtig: Das System bleibt optional. Validatoren können weiterhin traditionell verifizieren oder auf Proofs umsteigen.

Sechsstufiger Fahrplan vorgelegt

Die Ethereum Foundation hat einen Fahrplan mit sechs Arbeitsbereichen veröffentlicht:

  • Prover-Infrastruktur
  • Consensus-Layer-Integration
  • Standardisierung von Execution Witness und Guest Programs
  • zkVM Guest APIs
  • Benchmarking-Tools
  • Formale Sicherheitsverifizierung

Der erste L1-zkEVM-Call findet heute um 15:00 UTC statt und markiert den offiziellen Entwicklungsstart.

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BitMine kauft für 42 Millionen Dollar

Während die technische Arbeit voranschreitet, zeigt sich institutionelles Interesse: BitMine Immersion Technologies erwarb am 9. Februar rund 20.000 ETH für 42 Millionen Dollar. Laut On-Chain-Daten von Lookonchain hält das Unternehmen nun etwa 4,29 Millionen ETH – auf dem Weg zu 5 Prozent des zirkulierenden Angebots.

Der Kauf erfolgte während eines Rückgangs von 35 Prozent gegenüber den Höchstständen Anfang 2026. Analyst Michaël van de Poppe verweist auf eine bemerkenswerte Diskrepanz: Stablecoin-Transaktionen auf Ethereum sind laut Glassnode in 18 Monaten um 200 Prozent gestiegen – während der Kurs fiel. Van de Poppe zieht Parallelen zu 2019, als die Preisentwicklung der gestiegenen Nutzung verzögert folgte.

US-Nachfrage bleibt schwach

Der Coinbase Premium Index notiert überwiegend negativ, was auf schwächere US-Nachfrage hindeutet. Nach CryptoQuant erholte sich der Indikator zuletzt von einem Zyklustief, nachhaltige positive Werte blieben aber aus. Die Liquidität konzentriert sich auf Nicht-US-Märkte, während amerikanische Teilnehmer zurückhaltend bleiben.

Entscheidende Entwicklungsphase

Mit dem heutigen Koordinationsstart beginnt die praktische Umsetzung eines Upgrades, das Ethereum deutlich verändern könnte. Ob Zero-Knowledge-Proofs zum Standard werden, hängt von den Fortschritten in den sechs Entwicklungsbereichen ab. Die technische Arbeit wird zeigen, ob sich das Konzept als tragfähig erweist.

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