SoftBank Aktie: Gewinnaussichten übertroffen!
Die SoftBank-Aktie legt in dieser Woche kräftig zu. Gleich mehrere Faktoren treiben den Kurs: Die Telecom-Sparte hebt die Prognose an, Arm Holdings glänzt mit Rekorderlösen, und Japans neue Regierungschefin verspricht Milliarden für KI-Investitionen. Am Donnerstag folgen die Quartalszahlen des Konzerns – und damit die Antwort auf eine entscheidende Frage: Wie will SoftBank seine gigantischen KI-Ambitionen finanzieren?
Telecom-Sparte übertrifft Erwartungen
Die Telecom-Tochter SoftBank Corp legte starke Neunmonatszahlen vor. Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025 um 8 Prozent auf 5,2 Billionen Yen – Rekord für diesen Zeitraum. Das Betriebsergebnis kletterte ebenfalls um 8 Prozent auf 884 Milliarden Yen.
Daraufhin hob das Unternehmen seine Jahresprognose deutlich an: Der Umsatz soll nun 6,95 Billionen Yen erreichen statt zuvor 6,7 Billionen. Beim Betriebsergebnis peilt SoftBank Corp jetzt 1,02 Billionen Yen an.
Kundengeschäft bleibt stabil
Im Privatkundensegment legte der Umsatz um 3 Prozent zu, das Segmentergebnis um 6 Prozent. Das gelang, obwohl SoftBank Corp im dritten Quartal 100.000 Smartphone-Kunden verlor. Der Konzern hatte bewusst seine Neukundenstrategie verschärft, um langfristige Profitabilität über reines Wachstum zu stellen.
Politischer Rückenwind aus Tokio
Die Wahl von Sanae Takaichi zur neuen japanischen Premierministerin am Sonntag beflügelt Technologieaktien. Anleger erwarten, dass die Regierung massiv in Schlüsselbranchen wie KI und Halbleiter investieren wird.
Der Nikkei-Index schoss am Montag um 3,9 Prozent auf ein Allzeithoch – getrieben auch von Chipwerten.
Arm liefert Rekordquartal
Zusätzlichen Schwung erhält die SoftBank-Aktie durch die Kurserholung bei Arm Holdings, an dem der Konzern eine bedeutende Beteiligung hält. Der britische Chipdesigner meldete für die letzten drei Monate 2025 Rekordumsätze von 1,242 Milliarden Dollar.
CEO Rene Haas erklärte, die Lizenzerlöse aus dem Rechenzentrumsgeschäft seien im Jahresvergleich um über 100 Prozent gestiegen. Er rechnet damit, dass Rechenzentren innerhalb weniger Jahre zum größten Geschäftsbereich werden – noch vor dem Mobilfunkgeschäft.
OpenAI-Wette belastet Bilanz
SoftBank investierte 2025 über 30 Milliarden Dollar in OpenAI und hält nun rund 11 Prozent. Berichten zufolge verhandelt der Konzern über eine weitere Beteiligung von bis zu 30 Milliarden Dollar an der neuesten Finanzierungsrunde.
Finanzierungsfrage wird drängend
Anleger schauen am Donnerstag genau hin, wie SoftBank die massiven KI-Investitionen stemmen will. Der Konzern hat bereits seine liquidesten Vermögenswerte verkauft: Die Nvidia-Beteiligung im Wert von 5,8 Milliarden Dollar ist weg, ebenso Teile der T-Mobile-Anteile für 9,17 Milliarden Dollar. Zudem nahm SoftBank neue Schulden auf.
Nomura-Analyst Shogo Tono schätzt, dass das Verhältnis von Krediten zum Vermögenswert Ende Dezember auf 21,5 Prozent gesprungen sein könnte – drei Monate zuvor lag es noch bei 16,5 Prozent.
Zahlen am Donnerstag erwartet
Fünf von LSEG befragte Analysten erwarten für das abgelaufene Quartal einen Nettogewinn zwischen 1,1 Billionen Yen (7,07 Milliarden Dollar) und einem Verlust von 480 Milliarden Yen. BTIG-Analyst Jesse Sobelson kalkuliert mit einem Bewertungsgewinn von 4,45 Milliarden Dollar aus der 22,5-Milliarden-Dollar-Tranche der OpenAI-Investition, die im Dezember abgeschlossen wurde.
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