Der Staubsauger-Pionier ist von der Bildfläche verschwunden. Am Freitag schloss iRobot die Übernahme durch seinen Fertigungspartner Shenzhen PICEA Robotics ab. Damit endet das Insolvenzverfahren nach Chapter 11, und die Notierung an den Börsen wurde mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Neustart ohne Altlasten

Die Transaktion wandelt das Unternehmen in eine privat geführte Gesellschaft um. Vorausgegangen war ein im Dezember 2025 eingeleitetes Insolvenzverfahren, das nun durch eine Restrukturierungsvereinbarung mit Picea beendet wurde. Der neue Eigentümer, zuvor bereits wichtigster Gläubiger und Auftragsfertiger, übernimmt die volle Kontrolle. Ziel der Maßnahme war die Bereinigung der Bilanz, um operative Stabilität zurückzugewinnen und Innovationen wieder finanzieren zu können.

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Der Weg in die Krise

Auslöser des Niedergangs war primär die geplatzte Übernahme durch Amazon im Januar 2024. Nachdem Regulierungsbehörden – insbesondere in der EU – den 1,7-Milliarden-Dollar-Deal blockierten, geriet iRobot in eine Abwärtsspirale. Verschärft wurde die Lage durch Zölle und harte Konkurrenz, was Ende 2025 schließlich den Gang zum Insolvenzgericht unvermeidbar machte.

Um Bedenken bezüglich der Datensicherheit unter dem neuen chinesischen Eigentümer zu zerstreuen, wurde die unabhängige US-Tochter "iRobot Safe Corp" gegründet. Diese Einheit wird von einem US-Board kontrolliert und soll den Schutz sensibler Nutzerdaten gewährleisten.

Für Anleger ist das Kapitel damit beendet, da sämtliche Aktien im Zuge des Delistings makuliert wurden. iRobot operiert künftig ohne Publikationspflichten und konzentriert sich unter CEO Gary Cohen am Hauptsitz in Bedford auf die Produktentwicklung abseits des Kapitalmarktdrucks.

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