iRobot steckt mitten in einer tiefgreifenden Neuordnung: Das Unternehmen hat im Dezember freiwillig ein vorverhandeltes Chapter-11-Verfahren gestartet und rechnet damit, die gerichtliche Reorganisation bis Februar abzuschließen. Kern des Plans ist eine Übernahme durch den wichtigsten Fertigungspartner und zugleich gesicherten Kreditgeber.

Was heißt das konkret für Aktionäre? Laut Unternehmensangaben ist unter dem vorgeschlagenen Plan keine Auszahlung an bestehende Stammaktionäre vorgesehen.

  • Verfahren: vorverhandeltes Chapter 11 (Start im Dezember)
  • Zeitplan: Abschluss der Reorganisation bis Februar erwartet
  • Ergebnis: iRobot soll künftig privat sein, die Aktie wäre dann nicht mehr börsennotiert
  • Aktionäre: bestehende Stammaktien sollen voraussichtlich ohne Gegenwert ausgebucht werden

Deal mit Hauptfertiger

Grundlage ist ein „Restructuring Support Agreement“ mit Shenzhen PICEA Robotics Co., Ltd. und Santrum Hong Kong Co., Limited. Diese Parteien treten als gesicherter Kreditgeber und zentraler Auftragsfertiger auf.

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Nach den Vereinbarungen soll PICEA 100% der Eigenkapitalanteile übernehmen. Die Transaktion zielt darauf ab, die Bilanz zu entlasten und den Verschuldungsgrad zu senken. iRobot will damit den weltweiten Betrieb aufrechterhalten und den Produktfahrplan fortsetzen. Nach Abschluss würde das Unternehmen als nicht börsennotierte Gesellschaft weitergeführt.

Hintergrund: Druck im Robotikmarkt

Die Restrukturierung folgt auf eine Phase finanzieller Belastungen. iRobot verweist auf den intensiven Wettbewerb im Markt für Saugroboter. In den Zahlen zum dritten Quartal 2025 lag der Umsatz unter den eigenen Erwartungen.

Hinzu kommt die Vorgeschichte mit Amazon: Eine geplante Übernahme wurde 2024 wegen regulatorischer Hürden beendet.

Betrieb soll weiterlaufen

iRobot betont, das Tagesgeschäft solle während des Chapter-11-Prozesses normal weitergehen. Das Unternehmen erwartet keine Unterbrechungen beim Kundensupport, bei der App-Funktionalität oder in der Lieferkette. Der Abschluss der Reorganisation bis Februar würde den Übergang zu einem privat geführten iRobot unter Eigentümerschaft des Hauptfertigers besiegeln – inklusive Börsenabschied und der Streichung der bisherigen Aktien.

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