Foxconn Aktie: KI-Wachstum voraus
Foxconn blickt deutlich optimistischer auf das erste Quartal 2026 als ursprünglich erwartet. Während die Nachfrage nach klassischer Konsumelektronik zuletzt volatil blieb, erweist sich der massive Ausbau der KI-Infrastruktur als stabiler Wachstumsmotor. Kann der Konzern damit die jüngste Kursschwäche hinter sich lassen?
- Unerwartet starke Prognose: Branchenkreise erwarten eine deutliche Verbesserung im ersten Quartal.
- Wachstumstreiber KI: Hohe Nachfrage nach Server- und Cloud-Infrastruktur (u.a. für Nvidia).
- Umsatzplus im Januar: Der Jahresauftakt übertrifft das Vorjahresniveau.
- Lieferketten stabilisiert: Verbesserte Komponentenverfügbarkeit stützt die Produktion.
Fokus auf Cloud und Server
Der weltweit führende Auftragsfertiger profitiert massiv von den anhaltenden Investitionen in Rechenzentren. Branchenberichte deuten auf ein spürbares Auftragsplus im Bereich der Server-Strukturen hin. Diese Entwicklung gleicht die Schwankungen im Smartphone-Markt aus und zeigt, dass die strategische Diversifizierung greift. Insbesondere die Fertigung von KI-Server-Racks für Partner wie Nvidia hat sich zu einem wesentlichen Pfeiler des Geschäftsmodells entwickelt.
Zusätzlich zur KI-Sparte stabilisieren sich die globalen Lieferketten. Die verbesserte Verfügbarkeit von Komponenten erlaubt es Foxconn, Aufträge effizienter abzuarbeiten. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Sektor zuletzt mit geopolitischen Spannungen und schwankenden Halbleiterpreisen zu kämpfen hatte.
Charttechnische Bodenbildung
An der Börse spiegelte sich dieser operative Optimismus zuletzt noch nicht vollends wider. Mit einem Schlusskurs von 57,90 TWD am Dienstag notiert das Papier weiterhin rund 6 % unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Erst am 6. Februar markierte die Aktie bei 56,30 TWD ein neues 52-Wochen-Tief. Der aktuelle Relative-Stärke-Index (RSI) von 39,4 deutet jedoch darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt und die Aktie in eine Stabilisierungsphase eintritt.
Ausblick und Apple-Fantasie
Neben dem KI-Boom bleibt die Partnerschaft mit Apple ein zentraler Faktor für die langfristige Bewertung. Berichte über neue Kameratechnologien für das zukünftige iPhone 18 Pro könnten Foxconn zusätzliche Impulse als spezialisierter Komponentenlieferant verleihen. Das Unternehmen verhandelt hierzu bereits über die Bereitstellung entsprechender Sensoren.
Sollten die kommenden Quartalszahlen den positiven Trend bei den Server-Bestellungen bestätigen, könnte dies die notwendige Wende für den Titel einleiten. Aktuell liegt die Aktie seit Jahresbeginn noch mit rund 5,37 % im Minus. Das Erreichen der 50-Tage-Linie bei etwa 62 TWD gilt nun als nächstes wichtiges Signal für eine nachhaltige Erholung.
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