IREN Aktie: Beständige Entwicklungspfade
Nach dem massiven Ausverkauf der letzten Wochen melden sich die Käufer zurück. Die IREN-Aktie verzeichnet heute zweistellige Gewinne und unterbricht damit die jüngste Talfahrt abrupt. Doch angesichts der hohen Leerverkaufsquote stellt sich die Frage: Ist das eine fundamentale Wende oder treiben Eindeckungskäufe den Kurs künstlich nach oben?
Die Volatilität im heutigen Handel ist enorm. Mit einem Plus von über 12 Prozent erobert das Papier die Marke von 42,90 US-Dollar zurück, nachdem es zuvor ein Tief bei rund 37 US-Dollar markiert hatte. Das deutlich erhöhte Handelsvolumen deutet auf institutionelle flüsse hin. Nach dem Verlust von fast 50 Prozent des Börsenwerts seit dem November-Hoch bei 76 US-Dollar wirkt die heutige Bewegung wie eine klassische Erleichterungsrallye.
Short-Quote als Treibstoff
Ein wesentlicher Treiber für die heftigen Ausschläge ist die Positionierung der Leerverkäufer. Die Short-Quote ist drastisch auf etwa 15 Prozent angestiegen, ein massiver Zuwachs gegenüber den 5 Prozent vor einem Jahr. Diese Konstellation erzeugt eine brisante Marktlage:
- Squeeze-Gefahr: Die hohe Dichte an Wetten auf fallende Kurse macht die Aktie anfällig. Müssen Leerverkäufer ihre Positionen bei steigenden Preisen schnell schließen, verstärkt dies die Aufwärtsbewegung exponentiell.
- Kampfzone: Das Tauziehen zwischen aggressiven Short-Sellern und Schnäppchenjägern sorgt für extreme Intraday-Schwankungen.
Chartbild und Kapitalbedarf
Trotz der dynamischen Erholung bleibt die technische Situation angespannt. Der Kurs notiert weiterhin unter dem exponentiellen 50-Tage-Durchschnitt (EMA), was den mittelfristigen Abwärtstrend bestätigt. Händler fokussieren sich nun auf den Widerstandsbereich bei 49,40 US-Dollar. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde das charttechnische Bild aufhellen.
Fundamental steht die jüngste Refinanzierung über 2,27 Milliarden US-Dollar im Fokus. Das Kapital soll die Expansion in KI-Datenzentren und das Bitcoin-Mining finanzieren. Marktteilnehmer sehen dies jedoch zweischneidig: Während die Liquidität gesichert ist, drückt die Angst vor einer Verwässerung durch potenzielle neue Aktienausgaben auf die Stimmung.
Die aktuelle Bewegung verschafft der Aktie Luft, ändert aber nichts an der übergeordneten technischen Beschädigung. Solange die Aktie unter der 49-Dollar-Marke verharrt, bleibt das Risiko eines erneuten Tests der Unterstützung bei 37 US-Dollar akut. Der heutige Anstieg ist vorerst als technische Reaktion in einem intakten Abwärtstrend zu werten.
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