Die Aktie von Iris Energy steht im Fokus spekulativer Trader. Am Montag stieg das Handelsvolumen bei Call-Optionen auf das 1,6-fache des Normalwerts – ein ungewöhnlich bullisches Signal. Hintergrund ist die strategische Neuausrichtung des Unternehmens: Weg vom reinen Bitcoin-Mining, hin zur KI-Infrastruktur. Doch kann dieser Schwenk die jüngsten Quartalsverluste wettmachen?

Optionsmarkt signalisiert Optimismus

Am 23. Februar 2026 wurden insgesamt 51.329 Call-Kontrakte auf Iris Energy gehandelt. Besonders gefragt waren kurzfristige Wochenoptionen mit Basispreisen von 50 und 51 US-Dollar – allein hier wechselten knapp 17.700 Kontrakte den Besitzer. Das Put/Call-Verhältnis lag bei nur 0,23, was bedeutet: Auf jeden Put-Kontrakt kamen mehr als vier Calls.

Parallel dazu kletterte die implizite Volatilität um über drei Prozentpunkte auf 106,78 Prozent. Diese Kennzahl deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer mit deutlichen Kursschwankungen rechnen – und offenbar mehrheitlich auf steigende Notierungen setzen.

Schwache Zahlen, große Vision

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Die Euphorie überrascht auf den ersten Blick. Anfang Februar hatte Iris Energy enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt: Der Umsatz fiel im Quartalsvergleich um 23 Prozent auf 184,7 Millionen US-Dollar, der Verlust lag über den Erwartungen. Verantwortlich dafür war vor allem der Rückgang der Bitcoin-Mining-Erträge – eine bewusste Folge der Strategie.

Das Unternehmen verlagert seine Ressourcen massiv in Richtung KI-Cloud-Services. Mit einer GPU-Finanzierung über 3,6 Milliarden US-Dollar und der Ernennung eines Chief Innovation Officers unterstreicht das Management seinen Willen zur Transformation. Die nächsten Quartalszahlen am 13. Mai dürften zeigen, ob dieser Umbau erste Früchte trägt.

Offenbar spekulieren Optionshändler darauf, dass der Markt das langfristige Potenzial im KI-Bereich höher bewertet als die aktuellen Verluste aus dem schrumpfenden Mining-Geschäft.

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