Die IREN-Aktie legte am Dienstag um über 7 Prozent zu und schloss bei 45,45 Dollar. Der Kurssprung folgt auf ungewöhnlich hohe Aktivität am Optionsmarkt und konkrete Fortschritte bei milliardenschweren Rechenzentrumsverträgen. Anleger blicken dabei bewusst über die schwachen Quartalszahlen von Anfang Februar hinweg.

Optionsmarkt signalisiert Optimismus

Am Montag wechselten über 51.300 Call-Optionen den Besitzer – rund 60 Prozent mehr als üblich. Die implizite Volatilität schoss auf 106,78 Prozent hoch, was auf starke Kursbewegungen in naher Zukunft hindeutet. Das Handelsvolumen am Dienstag lag bei über 36,6 Millionen Aktien, deutlich über dem Durchschnitt.

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Der Kontrast zu den jüngsten Geschäftszahlen ist bemerkenswert: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sank der Umsatz um 23,1 Prozent auf 184,69 Millionen Dollar. Doch statt dieser Schwäche Beachtung zu schenken, konzentrieren sich Investoren auf die Pipeline künftiger Projekte.

Finanzierung und Kapazitätsausbau im Fokus

Die Bilanz zeigt per 31. Januar 2,8 Milliarden Dollar Cash. Im laufenden Geschäftsjahr sicherte sich IREN über 9,2 Milliarden Dollar durch Kundenvorauszahlungen, Wandelanleihen und Hardware-Finanzierungen. Besonders hervorzuheben: eine 3,6-Milliarden-Dollar-Finanzierung zu unter 6 Prozent Zinsen, kombiniert mit einer 1,9-Milliarden-Vorauszahlung von Microsoft.

Das Unternehmen plant den Ausbau auf 140.000 Computing-Einheiten, was bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar generieren soll. Am Standort Prince George stehen bereits Verträge über 400 Millionen Dollar jährlich. Hinzu kommt ein neuer 1,6-Gigawatt-Campus in Oklahoma auf einem 2.000-Hektar-Gelände, dessen Stromversorgung ab 2028 hochfahren soll. Damit verfügt IREN über gesicherte Netzkapazitäten von über 4,5 Gigawatt.

Weiterer Kurstreiber voraus

Die Aufnahme in den MSCI USA Index nach Handelsschluss am 27. Februar dürfte zusätzliche Käufe durch Indexfonds nach sich ziehen. Zudem wurde John Gross als Chief Innovation Officer berufen – ein Signal für den weiteren Ausbau hochdichter Flüssigkühltechnologien. Die Kombination aus technischer Marktdynamik, konkreten Infrastrukturfortschritten und bevorstehender Index-Inklusion erklärt die aktuelle Kursstärke.

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