IREN will nicht länger nur als Bitcoin-Miner wahrgenommen werden. Stattdessen schiebt sich ein neues Narrativ in den Vordergrund: KI-Cloud und Hochleistungsrechenzentren. Genau dieser Strategiewechsel sorgt diese Woche für erhöhte Aufmerksamkeit – und für die Frage, ob die Umsetzung schnell genug gelingt.

Vom Mining zur KI-Cloud

Im Zentrum steht die operative Umsetzung des Umbaus. IREN verlagert Kapazitäten vom Bitcoin-Mining hin zu KI-Infrastruktur, die an Kunden verkauft wird. Das ist mehr als ein Etikettenwechsel: In den jüngsten Zahlen zeigte sich der Übergang deutlich, denn der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 ging im Vergleich zum Vorquartal zurück – laut Unternehmen vor allem wegen geringerer Bitcoin-Mining-Aktivität.

Trotz eines jüngsten Verfehlens der Gewinnerwartungen richtet sich der Blick vieler Investoren nach vorn. Der Grund: Mehrjährige Verträge sollen für bessere Planbarkeit sorgen, während das alte Mining-Geschäft stärker schwankt.

Verträge als Rückenwind – Microsoft im Zentrum

Ein Eckpfeiler der KI-Strategie ist ein mehrjähriger Vertrag mit Microsoft für KI-Cloud-Services. Dazu kommen weitere Vereinbarungen, unter anderem mit Together AI, Fluidstack und Fireworks AI. Diese Kundennamen sind für den Markt vor allem deshalb wichtig, weil sie die Nachfrage nach genau der Infrastruktur untermauern, auf die IREN jetzt setzt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IREN?

Am Markt zeigte sich das in dieser Woche in einer spürbaren Bewegung; auf 30-Tage-Sicht steht der Titel allerdings weiterhin deutlich im Minus (-24,0%). Das passt zur Gemengelage: Strategie und Wachstumsperspektive ziehen, der Umbau kostet aber Zeit und Geld.

Index-Aufnahme und Ausbaupläne bis 2026

Zusätzlichen Rückenwind könnte die anstehende Aufnahme in den MSCI USA Index geben. Diese soll nach Börsenschluss am 27. Februar 2026 wirksam werden. Solche Index-Schritte erhöhen typischerweise die Sichtbarkeit bei institutionellen Anlegern und können Nachfrage von Indexfonds auslösen.

Gleichzeitig bleibt der Kapitalbedarf ein zentrales Thema. IREN verweist darauf, eine Finanzierung für den GPU-Ausbau gesichert zu haben. Bis Ende 2026 peilt das Unternehmen die Auslieferung von 140.000 GPUs an. Parallel soll auch die gesicherte Stromkapazität steigen; als Teil des Plans wurde zudem ein neuer Rechenzentrums-Campus in Oklahoma angekündigt.

Nach dem Index-Stichtag am 27. Februar dürfte sich der Fokus schnell wieder auf die eigentliche Bewährungsprobe richten: ob IREN die angekündigte GPU-Expansion bis Ende 2026 tatsächlich in die Fläche bekommt – und damit den KI-Pivot auch in stabilere Umsätze übersetzen kann.

IREN-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IREN-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:

Die neusten IREN-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IREN-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IREN: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...