IREN steht an einer Weggabelung: Weg vom reinen Bitcoin-Mining, hin zu KI-tauglicher Rechenleistung. Genau deshalb schauen Anleger diese Woche so genau hin. Denn am Donnerstagabend liefert das Unternehmen ein Update – und damit frische Hinweise, ob der teure Umbau nach Plan läuft.

Der Markt wartet auf das Q2-Update

Das operative Update für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 soll am Donnerstag, 5. Februar, nach US-Börsenschluss kommen. In den vergangenen Sitzungen zeigte die Aktie eine erhöhte Nervosität – typisch für Werte, bei denen Zeitpläne und Umsetzung im KI-Infrastruktur-Bereich über die Bewertung entscheiden.

Ein Punkt sticht dabei heraus: Auf Sicht von sieben Tagen liegt die Aktie trotz starkem Langfristbild deutlich im Minus (-13,58%). Das unterstreicht, wie schnell sich die Stimmung rund um „AI-Infra“-Stories drehen kann, wenn der Markt Fortschritte einfordert.

Milliarden-Deal als Anker – Ausbau als Härtetest

Kern der Story bleibt die aggressive Expansion Richtung AI-Cloud und High-Performance-Computing (HPC). Als wichtiger Vertrauensbeweis gilt der Fünfjahresvertrag mit Microsoft im Volumen von rund 9,7 Mrd. US-Dollar. Bestandteil ist Kapazität von 200 Megawatt am Standort Childress – plus eine 20%-Vorauszahlung, die als nicht-verwässernde Finanzierung beim Ausbau helfen soll.

Die eigentliche Bewährungsprobe liegt aber im nächsten großen Schritt: Sweetwater 1. Das Projekt ist auf eine enorme Kapazität von 1,4 Gigawatt ausgelegt und soll im April 2026 ans Netz gehen. Kann IREN diese Power rechtzeitig aktivieren und vermarkten? Genau daran hängt, wie glaubwürdig das Management-Ziel von 3,4 Mrd. US-Dollar jährlichen, wiederkehrenden Erlösen (ARR) bis Ende 2026 wirkt.

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Wichtige Eckpunkte auf einen Blick:
- Update-Termin: Donnerstag, 5. Februar 2026 (nach Börsenschluss)
- Microsoft-Vertrag: ca. 9,7 Mrd. US-Dollar, 200 MW, inkl. 20% Prepayment
- Großprojekt: Sweetwater 1 (1,4 GW), geplante Inbetriebnahme April 2026
- Zielgröße: 3,4 Mrd. US-Dollar ARR bis Ende 2026

Zahlen liefern Rückenwind – aber mit Sondereffekt

Im letzten gemeldeten Quartal (Q1 GJ 2026, berichtet am 6. November 2025) legte IREN beim Umsatz kräftig zu: 240,3 Mio. US-Dollar, ein Plus von 355% gegenüber dem Vorjahr. Auch beim Ergebnis gab es eine positive Überraschung: GAAP-EPS von 1,08 US-Dollar, getragen von einem Rekord-Nettoergebnis von 384,6 Mio. US-Dollar.

Wichtig ist dabei die Einordnung: Der Gewinn wurde laut Bericht auch durch nicht realisierte Gewinne auf Finanzinstrumente gestützt. Gleichzeitig zog aber auch das operative Bild an: Das bereinigte EBITDA stieg auf 91,7 Mio. US-Dollar – unterstützt durch bessere Mining-Margen und erste Beiträge aus KI-Cloud-Services.

Zum Termin am Donnerstag wird daher entscheidend sein, ob IREN beim Ausbau konkrete Fortschritte und belastbare Zeitpläne liefert – denn genau daraus leitet sich ab, ob der Microsoft-Deal und Sweetwater 1 schnell genug in planbare, wiederkehrende Umsätze übersetzen.

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