OMV berichtete bereits vor den jüngst vorgelegten Zahlen darüber, dass die Ölproduktion im vierte Quartal unter die Schwelle von 300.000 Barrel täglich gefallen ist. Dabei soll es in diesem Jahr auch erst einmal bleiben. Bei der jüngsten Zahlenvorlage wurden Rückgänge bei der Produktion bei einem eher mauen erwarteten Durchschnittspreis von 65 US-Dollar je Barrel prognostiziert. Das Umfeld bleib schwierig und Gewinnsprünge sind in der wichtigen Sparte wohl eher nicht zu erwarten.

Gleichwohl hatte OMV auch gute Neuigkeiten im Gepäck. So gab es etwa im Chemiesegment deutlich höhere Margen zu sehen, was das operative Ergebnis im Sektor auf 784 Millionen Euro anhob. Im Bereich Kraftstoffe half eine Raffinerie-Beteiligung in den Vereinigten Arabischen Emiraten dabei, auf Wachstumskurs zu bleiben.

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OMV hält an stattlicher Dividende fest

Beruhigend wirkte auf die Anleger zudem das Versprechen, dass es sich bei der schwachen Öl- und Gasproduktion im laufenden Jahr laut CEO Alfred Stern nur um eine vorübergehende Angelegenheit handeln soll. Im kommenden Jahr soll das Gasprojekt Neptun Depp im Schwarzen Meer 70.000 Tonnen Barrel pro Tag hinzufüge und OMV wieder auf Kurs bringen. Vielleicht fallen dann auch die Preise wieder höher aus.

Darüber hinaus belohnt OMV die Treue der Anleger auch in nicht ganz optimalen Zeiten mit einer hohen Dividende. Jene soll für 2025 bei 4,40 festgezurrt werden, obschon das Nettoergebnis um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurückging. Ein starker Cashflow bringt OMV aber, allen Widrigkeiten zum Trotz, in eine aus Anlegersicht bequeme Ausgangslage.

Verschmerzbar

Die Aktionäre können die eine oder andere Baustelle letztlich verkraften und die OMV-Aktie mit Kursgewinnen beglücken. Am Mittwochmorgen legte das Papier in Wien um 2,5 Prozent zu und erreichte bei 51,60 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Herausforderungen werden vom Management nicht schöngeredet. Man scheint aber einen Umgang damit gefunden zu haben, mit dem die Anleger mehr als gut leben können.

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