Beim US-Wasserstoffpionier Plug Power liegen die Nerven blank. Unmittelbar vor der entscheidenden Hauptversammlung am 5. Februar 2026 kämpft CEO Andy Marsh um das nackte Überleben der aktuellen Aktienstruktur. Das Unternehmen steht an einem dramatischen Wendepunkt: Entweder gelingt in letzter Sekunde die massive Ausweitung der Aktienanzahl, oder das Management muss zu einem drastischen „Reverse Stock Split“ greifen, um den Rauswurf aus der Börsennotierung zu verhindern.

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Der Kampf um „Proposal 2“

Im Kern geht es um die Verdoppelung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden Stück. Nur mit diesem Spielraum kann Plug Power frisches Geld am Kapitalmarkt einsammeln, um den laufenden Betrieb und die ehrgeizigen Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Doch der Weg dorthin ist steinig: Da für die Annahme eine absolute Mehrheit aller ausstehenden Aktien nötig ist, zählen Nicht-Wähler faktisch als „Nein“-Stimmen. Laut jüngsten Updates fehlen Marsh noch knapp ein Prozent der Stimmen. Gelingt dieser Durchbruch nicht, droht eine Zusammenlegung der Aktien (Reverse Split) im Verhältnis von 1:5 oder gar 1:10, was bei Anlegern meist als Offenbarungseid gewertet wird und den Kurs weiter drücken könnte.

Juristisches Gewitter im Nacken

Als wäre der finanzielle Überlebenskampf nicht genug, wird die Luft auch juristisch dünner. Mehrere namhafte US-Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht. Der Vorwurf: Irreführung der Investoren. Konkret geht es um die Kommunikation rund um eine 1,66 Milliarden Dollar schwere Kreditgarantie des US-Energieministeriums (DOE). Nachdem Plug Power Ende 2025 überraschend verkündete, diese Mittel vorerst nicht abzurufen, fühlten sich viele Anleger getäuscht. Die Unsicherheit spiegelt sich deutlich im Kurs wider, der allein in der vergangenen Woche um fast 15 Prozent einbrach und gefährlich nahe an die Penny-Stock-Grenze rutschte.

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