Bei IREN laufen diese Woche zwei Fäden zusammen: Am Donnerstag legt das Unternehmen Zahlen vor, und kurz zuvor meldet ein großer Quant-Händler eine auffällige Beteiligung. Das sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um den Umbau vom Bitcoin-Miner hin zur KI-Infrastruktur. Was wird der Quartalsbericht über Fortschritt und Tempo dieser Strategie verraten?

Quartalszahlen am Donnerstag im Fokus

IREN will seine Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorlegen. Der Markt schaut dabei vor allem auf zwei Punkte: die operative Entwicklung im laufenden Umbau Richtung High-Performance-Computing und KI-Cloud – und ob sich die Erwartungen an Wachstum und Profitabilität bestätigen.

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Für das Quartal rechnet der Analystenkonsens mit einem Umsatz von rund 229,6 Mio. US-Dollar. Auf der Ertragsseite wird ein Verlust von 0,07 US-Dollar je Aktie erwartet. Im vorangegangenen Quartal (gemeldet am 6. November) hatte IREN 240,3 Mio. US-Dollar Umsatz erzielt, was einem Plus von 28,3% gegenüber dem Vorjahr entsprach – beim Ergebnis je Aktie verfehlte das Unternehmen damals jedoch die Schätzungen.

Jane Street meldet 4,7%-Anteil

Zusätzliche Brisanz bringt eine neue Pflichtmeldung: Am Montag (2. Februar) veröffentlichte die Jane Street Group zusammen mit verbundenen Unternehmen eine aktualisierte Meldung (Schedule 13G/A) bei der US-Börsenaufsicht SEC. Daraus geht hervor, dass Jane Street wirtschaftlich 15.447.088 IREN-Stammaktien hält.

Auf Basis von 328.341.694 ausstehenden Aktien (Stand Dezember 2025) entspricht das einer Beteiligung von 4,7%. Enthalten sind zudem rund 342.000 Aktien, die innerhalb von 60 Tagen über Wandelanleihen erwerbbar wären. Laut Meldung dient die Position nicht dem Ziel, die Kontrolle über den Emittenten zu verändern – sie unterstreicht aber das institutionelle Interesse, während IREN seine Infrastruktur ausbaut.

Kurzüberblick (wichtigste Fakten):
- Zahlenvorlage: Donnerstag, 5. Februar 2026 (nach US-Börsenschluss)
- Konsens Umsatz: ca. 229,6 Mio. USD
- Konsens EPS: -0,07 USD
- Neue Beteiligungsmeldung: Jane Street mit 4,7% (SEC-Filing vom 2. Februar)

KI-Strategie, Microsoft-Vertrag und der Blick zu AWS

Inhaltlich dreht sich die Story weiter um den Schwenk von einem reinen Bitcoin-Mining-Profil hin zu KI-Rechenzentrums-Infrastruktur. Beobachtet wird dabei besonders die Umsetzung eines gemeldeten, mehrjährigen Vertrags über 9,7 Mrd. US-Dollar mit Microsoft zur Bereitstellung von NVIDIA-basierter Cloud-Infrastruktur.

Auf der Telefonkonferenz dürfte außerdem ein Update zum Ziel wichtig werden, bis 2026 eine IT-Last von 200 MW zu erreichen. Spannend ist der Timing-Faktor: Ebenfalls am Donnerstag berichtet Amazon (AWS) Zahlen. Erwartungen an die KI-Kapazitäten hängen stark an den Investitionsbudgets (Capex) der Cloud-Giganten – und diese Signale wirken direkt auf Anbieter wie IREN und den Wettbewerber CoreWeave.

Beim Kurs zeigt sich vor dem Termin Nervosität: In den vergangenen sieben Tagen liegt die Aktie 11,52% im Minus, was die angespannte Erwartungshaltung vor dem Bericht widerspiegelt.

Am Donnerstagabend wird sich damit vor allem entscheiden, ob IREN beim KI-Ausbau liefert, was der Markt derzeit einpreist – und wie belastbar Umsatztrend, Verlustentwicklung und die nächsten Schritte Richtung 200 MW tatsächlich sind.

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