Bei der Luxus-Wiederverkaufsplattform TheRealReal herrscht kurz vor der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen Bewegung in den Chefetagen. Mehrere Top-Manager haben einen Teil ihrer Aktienpakete veräußert, während das Unternehmen gleichzeitig vor wichtigen strategischen Meilensteinen steht. Doch warum trennt sich das Management ausgerechnet jetzt von Anteilen?

Verkäufe in der Chefetage

Die Transaktionen betrafen eine ganze Reihe hochrangiger Führungskräfte. Besonders im Fokus steht CEO Levesque Rati Sahi, die über 121.000 Aktien verkaufte, nach dem Geschäft aber weiterhin über 1,4 Millionen Anteile hält. Auch Chief Insider Todd Suko reduzierte seine Position deutlich. Solche Verkäufe durch die Führungsriege kurz vor wichtigen Unternehmensnachrichten werden am Markt stets genau beobachtet.

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Hinter den Bewegungen steckt jedoch nicht immer eine schwindende Zuversicht in das eigene Geschäft. Bei Chief Accounting Officer Steve Ming Lo und Finanzchef Ajay Madan Gopal dienten die Verkäufe laut Unternehmensangaben primär dazu, Steuerpflichten aus fällig gewordenen Aktienoptionen zu begleichen. Passend dazu erhielt der Finanzchef am selben Tag eine neue Zuteilung von über 100.000 Restricted Stock Units, was seine langfristige Bindung an das Unternehmen unterstreicht.

Fokus auf wichtige Meilensteine

Der Markt reagierte auf die Insider-Aktivitäten zuletzt gelassen und konzentriert sich stattdessen auf die operativen Treiber. Aktuell notiert das Papier bei 10,13 Euro, was einem Plus von knapp 2,8 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Trotz dieser kurzfristigen Erholung weist die Aktie seit Jahresbeginn noch ein deutliches Minus von rund 25 Prozent auf, was den Druck auf das kommende Zahlenwerk erhöht.

Die kommenden Tage gelten als richtungsweisend für die weitere Kursentwicklung. Neben den finanziellen Ergebnissen steht die Neueröffnung des Flagship-Stores in San Francisco im Fokus. Dieser Schritt in den physischen Einzelhandel gilt als wichtiger Test für die Strategie von TheRealReal, die Kundenbindung und die Akquise neuer Einlieferer von Luxusgütern voranzutreiben.

Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, wird das Management nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 präsentieren. Dann wird sich zeigen, ob die angehobenen Prognosen beim Bruttowarenvolumen und Umsatz tatsächlich erreicht wurden und wie der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr ausfällt.

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