IonQ Aktie: Bewährungsprobe steht an
Der Quantencomputing-Spezialist IonQ steht vor einem entscheidenden Termin. Am 25. Februar legt das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Erwartungen sind hoch – ebenso wie die Zweifel. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 11,8 Milliarden Dollar und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 100 bleibt die Bewertung ambitioniert. Gleichzeitig hat die Aktie seit Jahresbeginn bereits rund 25 Prozent verloren.
Umsatzziel erreicht – aber reicht das?
IonQ hatte im November seine Umsatzprognose für 2025 auf 106 bis 110 Millionen Dollar angehoben. Das obere Ende dieser Spanne liegt nun im Fokus der Investoren. Doch selbst bei Erreichen dieses Ziels bleibt die Bewertung extrem: Ein Forward-P/S-Verhältnis von mehr als 100 setzt exponentielles Wachstum voraus – und verlangt nach überzeugenden Antworten zur Profitabilität.
Die Skepsis wurde Anfang Februar durch einen kritischen Bericht von Wolfpack Research verstärkt. Die Leerverkäufer stellten die Nachhaltigkeit von Regierungsaufträgen infrage und äußerten Bedenken zur Finanzierung militärnaher Projekte. IonQ wies die Vorwürfe zurück und verwies auf eine breite Kundenbasis sowie stabile Beziehungen zum öffentlichen Sektor. Dennoch löste der Bericht einen deutlichen Kursrutsch aus.
Aggressive Expansion trotz Marktgegenwind
Parallel zur Kursschwäche treibt IonQ seine strategische Neuausrichtung voran. Ende Januar schloss das Unternehmen die Übernahme von Skyloom Global ab, um Technologien für Quantennetzwerke zu sichern. Zuvor hatte IonQ bereits Vector Atomic integriert, einen Anbieter für Quantensensorik.
Der größte Deal steht allerdings noch aus: Die geplante Übernahme von SkyWater Technology im Wert von 1,8 Milliarden Dollar soll IonQ Zugang zu eigener Halbleiterfertigung in den USA verschaffen. Das Ziel: Unabhängigkeit von externen Lieferketten und schnellere Chip-Entwicklung. Gemeinsam sollen die Transaktionen IonQ von einem Hardware-Anbieter zu einem vertikal integrierten Quantenplattform-Betreiber machen.
Worauf Analysten achten werden
Beim Earnings Call am 25. Februar erwarten Analysten nicht nur die Bestätigung des Umsatzziels. Entscheidend wird der Ausblick auf 2026 sein. Zusätzlich dürften Fragen zur Auftragslage, zum Fortschritt der Skyloom-Integration und zur Entkräftung der Vorwürfe rund um die Regierungsaufträge im Mittelpunkt stehen. Die Buchungsdynamik gilt als Frühindikator für die kommenden Quartale.
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