Franklin Resources hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit einem deutlichen Ausrufezeichen beendet. Während die Branche mit strukturellen Verschiebungen kämpft, verzeichnet der Vermögensverwalter signifikante Zuflüsse und ein kräftig steigendes verwaltetes Vermögen. Doch welche Strategien treiben dieses Wachstum in einem dynamischen Marktumfeld wirklich voran?

Starke Zahlen über den Erwartungen

Das Unternehmen übertraf mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,70 US-Dollar die Erwartungen der Analysten deutlich. Auch der Nettogewinn nach GAAP-Standard kletterte auf 255,5 Millionen US-Dollar, verglichen mit 163,6 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dieser Erfolg basiert maßgeblich auf einem Anstieg des verwalteten Vermögens (AUM) auf 1,684 Billionen US-Dollar, getrieben durch langfristige Nettozuflüsse von 28 Milliarden US-Dollar.

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Besonders deutlich wird die operative Stärke bei einem Blick in die Details: Ohne Berücksichtigung von Western Asset Management beliefen sich die langfristigen Nettozuflüsse sogar auf 34,6 Milliarden US-Dollar. Dies markiert das neunte Quartal in Folge mit positivem Momentum auf vergleichbarer Basis.

Fokus auf Alternativen und ETFs

Ein wesentlicher Treiber für das erfolgreiche Quartal war der Ausbau bei alternativen Investments und ETFs. Die Plattform für Alternativen sammelte 10,8 Milliarden US-Dollar ein, wobei der Fokus der Kunden auf Private Equity, alternative Kredite und Immobilien lag. Auch der ETF-Bereich setzte seine Erfolgsserie fort und verzeichnete das 17. Quartal in Folge positive Zuflüsse. Das verwaltete Vermögen in diesem Segment wuchs damit auf 58 Milliarden US-Dollar an.

Trotz dieser operativen Dynamik reagierte der Kurs zuletzt verhalten. Mit einem aktuellen Preis von 22,97 Euro notiert die Aktie knapp drei Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, liegt aber seit Jahresbeginn immer noch mit rund 13 Prozent im Plus.

Ausblick auf die Integration

Im weiteren Jahresverlauf wird die Aufmerksamkeit der Anleger vor allem auf der Nachhaltigkeit dieser Zuflüsse liegen, insbesondere bei den margenstärkeren alternativen Strategien. Zudem steht die Integration jüngster Akquisitionen wie Apera Asset Management im Fokus. Marktteilnehmer beobachten genau, ob die laufenden Kostensenkungsmaßnahmen die operative Effizienz und Profitabilität wie geplant weiter steigern können.

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