Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen hat IonQ-Chef Niccolo de Masi Aktien im Wert von über 700.000 Dollar verkauft. Gleichzeitig steht der Titel unter erheblichem Druck – seit Jahresbeginn hat die Aktie des Quantencomputing-Unternehmens rund ein Drittel ihres Wertes verloren.

Der Insider-Verkauf im Detail

Am 20. Februar 2026 trennte sich de Masi von 16.120 Aktien zu einem Gegenwert von schätzungsweise 715.753 Dollar. Der Zeitpunkt der Transaktion fällt auf: Am 25. Februar nach Börsenschluss wird IonQ seine vollständigen Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen.

Die Insider-Aktivitäten der vergangenen sechs Monate zeichnen ein klares Bild: Acht Verkäufen steht lediglich ein Kauf gegenüber. Besonders ins Gewicht fällt die Transaktion des Chief Revenue Officer, der kürzlich 119.976 Aktien abstoßen ließ.

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Was die Zahlen zeigen könnten

Für das vierte Quartal rechnen Analysten mit Erlösen von rund 40 Millionen Dollar und einem Verlust je Aktie von etwa 0,51 Dollar. Die Unternehmensprognose für das Gesamtjahr 2025 liegt zwischen 106 und 110 Millionen Dollar Umsatz.

Im dritten Quartal hatte IonQ einen Umsatzsprung von 221,5 Prozent auf 39,87 Millionen Dollar verbucht – bei allerdings deutlichen Verlusten, die das Unternehmen hauptsächlich auf nicht zahlungswirksame Posten zurückführte.

Belastung durch Short-Seller-Vorwürfe

Der Kursverfall seit Jahresbeginn wird zusätzlich durch Anschuldigungen eines Short-Sellers Anfang Februar belastet, die IonQ entschieden zurückgewiesen hat. Auf institutioneller Seite zeigt sich ein geteiltes Bild: Während Amazon im vierten Quartal 2025 wieder bei IonQ einstieg und damit seine zuvor vollständige Auflösung der Position rückgängig machte, bleibt die Gesamtstimmung verhalten.

Mit dem Quartalsbericht am 25. Februar steht die nächste wichtige Wegmarke bevor. Die Frage ist, ob die Wachstumsdynamik aus dem dritten Quartal sich fortgesetzt hat und wie das Management die weitere Entwicklung einschätzt.

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