Intel Aktie: Umsatzprognosen übertroffen!
Intel steigt ins GPU-Geschäft ein und greift damit direkt Nvidia an. CEO Lip-Bu Tan kündigte auf dem Cisco AI Summit die Fertigung eigener Grafikprozessoren an – ein strategischer Schwenk für den Chipriesen. Parallel sicherte sich Intel eine Partnerschaft mit SoftBank für KI-optimierte Speichertechnologie.
Frontalangriff auf Nvidia
Am 3. Februar 2026 machte Tan die Pläne offiziell: Intel wird GPUs herstellen, zunächst für Rechenzentren. Als Chief GPU Architect holte das Unternehmen Eric Demers an Bord, der erst im Januar von Qualcomm kam. Die Leitung des Projekts übernimmt Kevork Kechichian, Geschäftsführer der Datacenter-Sparte.
Tan betonte, dass bereits "einige Kunden intensiv" mit Intel Foundry, der Auftragsfertigung des Konzerns, zusammenarbeiten. Im Fokus steht die 14A-Fertigungstechnologie, deren Volumenproduktion noch 2026 hochfahren soll.
Der Schritt ist bemerkenswert: Erst vor Monaten hatte Tan nach seinem Amtsantritt im März 2025 angekündigt, sich auf Kerngeschäfte zu konzentrieren. Die GPU-Offensive deutet auf einen Kurswechsel hin.
Speicher-Allianz mit SoftBank
Parallel dazu unterschrieb Intel am 2. Februar ein Abkommen mit SAIMEMORY, einer hundertprozentigen SoftBank-Tochter. Ziel ist die Kommerzialisierung von Z-Angle Memory (ZAM), einer Speichertechnologie mit hoher Kapazität und niedrigem Stromverbrauch – maßgeschneidert für KI-Anwendungen.
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Zeitplan für ZAM:
- Prototypen bis März 2028
- Markteinführung für 2029 geplant
Die Technologie basiert auf Intels Next Generation DRAM Bonding (NGDB), entwickelt im Rahmen eines US-Energieministeriums-Programms. Dr. Joshua Fryman, Intel Fellow, erklärte: "Herkömmliche Speicherarchitekturen erfüllen die Anforderungen von KI nicht." Die Engpässe bei KI-Speicher haben die Lieferketten bereits belastet.
Marktreaktion und Ausblick
Die Aktie legte am 3. Februar um 0,9 Prozent auf 49,25 US-Dollar zu. SoftBank-Papiere gewannen 3,13 Prozent nach Bekanntgabe der Partnerschaft.
Tan erwähnte zudem den chinesischen Rivalen Huawei, der trotz US-Restriktionen rund 100 Top-Chipdesigner rekrutiert habe – ein Hinweis auf den verschärften globalen Wettbewerb.
Die nächsten Quartalszahlen werden für den 23. April 2026 erwartet. Bis dahin dürfte sich zeigen, ob Intels Doppelstrategie bei Kunden und Investoren verfängt.
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