Die jüngsten Quartalszahlen sorgten bei Intel für heftige Turbulenzen und einen deutlichen Rücksetzer der Aktie. Während Berichte über eine Absage von Nvidia das wichtige Foundry-Geschäft belasten, setzt das Management ein klares Zeichen des Vertrauens. Ein hochrangiger Vorstand nutzte die gefallenen Kurse für einen massiven Aktienkauf und signalisiert damit Zuversicht in die langfristige Turnaround-Strategie.

Vertrauensbeweis aus der Chefetage

Nachdem die Aktie im Anschluss an die Zahlenvorlage am 22. Januar um rund 17 Prozent eingebrochen war, griff Executive Vice President David Zinsner zu. Am 26. Januar erwarb der Manager 5.882 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 42,50 US-Dollar, was einem Investitionsvolumen von knapp 250.000 US-Dollar entspricht. Marktbeobachter werten solche Insider-Transaktionen oft als Indikator dafür, dass das Management die fundamentale Bewertung als attraktiv einschätzt, ungeachtet der kurzfristigen Marktvolatilität.

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Licht und Schatten im operativen Geschäft

Trotz des Vertrauensbeweises steht der Konzern vor operativen Herausforderungen. Berichten zufolge hat der KI-Marktführer Nvidia Intels fortschrittlichen 18A-Fertigungsprozess getestet, sich jedoch gegen eine Nutzung für die Produktion entschieden. Als mögliche Gründe gelten technische Hürden oder Bedenken bezüglich der Ausbeute (Yields), die für die Margen bei hochpreisigen KI-Chips kritisch sind.

Auf der anderen Seite lieferte Intel im vierten Quartal 2025 besser ab als von Analysten befürchtet. Der Umsatz lag mit 13,67 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen, und auch der Gewinn pro Aktie von 0,15 US-Dollar übertraf die Prognosen. Besonders die Sparte "Data Center und AI" zeigte sich robust mit einem sequenziellen Wachstum von 15 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar.

Analysten uneinig über Zukunftsaussichten

Die Wall Street ist sich über den weiteren Kurs des Halbleiterriesen uneinig. Tigress Financial Partners hob das Kursziel kürzlich auf 66,00 US-Dollar an und verwies auf das Momentum im KI-Rechenzentrumsbereich. Im Gegensatz dazu bleibt Bernstein Research skeptisch und bestätigte das Kursziel von 36,00 US-Dollar.

Die Intel-Aktie konnte sich zum Wochenschluss bei 47,31 US-Dollar stabilisieren, was einem Plus von über 145 Prozent auf 12-Monats-Sicht entspricht. Für die weitere Entwicklung im laufenden Jahr wird entscheidend sein, ob Intel die technischen Herausforderungen beim 18A-Knoten überwinden und damit die Zweifel an seiner Fertigungskompetenz ausräumen kann.

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