Die Intel-Aktie gleicht aktuell einer Achterbahnfahrt. Nach einem enttäuschenden Ausblick und einem massiven Kursrutsch sorgten Ende Januar Berichte über mögliche Partnerschaften mit Nvidia und Apple für eine plötzliche Kehrtwende. Während das Kerngeschäft noch stottert, hoffen Anleger nun auf den Durchbruch im Foundry-Geschäft als neuen Wachstumstreiber.

Enttäuschung über Prognose

Die jüngsten Quartalszahlen vom 22. Januar offenbarten die anhaltenden Herausforderungen des Halbleiterkonzerns. Zwar lag der Umsatz im vierten Quartal 2025 mit 13,7 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen, doch der Ausblick schreckte die Märkte auf. Für das laufende erste Quartal 2026 prognostiziert Intel einen Verlust, was die Aktie am 23. Januar um 17 Prozent abstürzen ließ – der schlimmste Tagesverlust seit August 2024. Das Management nannte unter anderem anhaltende Lieferengpässe und Produktionsprobleme als Gründe, warum die Nachfrage nicht vollständig bedient werden kann.

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Gerüchte befeuern Fantasie

Doch die Stimmung drehte sich schnell. Berichte über Verhandlungen mit den Branchenführern Nvidia und Apple lösten am 28. Januar eine Erholungsrallye von rund 11 Prozent aus. Im Kern geht es um die Fertigung künftiger Chip-Generationen in Intels Fabriken (Foundry-Geschäft).

Konkret soll Nvidia erwägen, Teile seiner für 2028 geplanten „Feynman“-GPUs von Intel fertigen zu lassen. Dabei würde Intel laut den Berichten bestimmte Komponenten unter Nutzung seiner modernen 18A- oder 14A-Prozesse herstellen, während der Hauptrechenchip weiterhin bei TSMC verbleiben würde. Auch Apple prüft offenbar Optionen für die Zeit ab 2027, getrieben von geopolitischen Risiken und Kapazitätsgrenzen bei der asiatischen Konkurrenz.

Analysten sehen Potenzial

Diese Spekulationen stützen die These einer langfristigen Erholung. Ivan Feinseth von Tigress Financial setzte kürzlich ein ambitioniertes Kursziel von 66 US-Dollar und sieht in der anlaufenden 18A-Fertigungstechnologie den Schlüssel zur Rückeroberung der technologischen Marktführerschaft. Aktuell notiert das Papier bei 47,31 US-Dollar und verzeichnet trotz der jüngsten Volatilität seit Jahresanfang ein Plus von gut 20 Prozent.

Trotz der aufkeimenden Euphorie bleibt die Situation fragil, da die Partnerschaften noch unbestätigt sind und Intel weiterhin operative Probleme lösen muss. Die nächsten Quartalszahlen werden für Ende April 2026 erwartet und dürften zeigen, ob die Produktionsziele eingehalten werden können.

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