Die Intel-Aktie legte am Freitag kräftig zu und zählte mit einem Plus von über 10 Prozent zu den stärksten Werten im Markt. Der Auslöser: US-Präsident Donald Trump hatte sich mit dem neuen CEO des Chipkonzerns, Lip-Bu Tan, getroffen und das Gespräch anschließend als "großartig" bezeichnet.

Was steckt hinter dem Kurssprung?

Die Nachricht über das Treffen zwischen Trump und Tan sorgte für erhebliche Kursphantasie. Im vorbörslichen Handel am Freitag kletterte die Aktie bereits um 2,4 Prozent nach oben, bevor sie im regulären Handel weiter anzog. Anleger werten das persönliche Treffen als Signal für mögliche staatliche Unterstützung oder günstige Rahmenbedingungen für den angeschlagenen Halbleiter-Riesen.

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Intel befindet sich seit Monaten in einer schwierigen Phase und kämpft um den Anschluss an Konkurrenten wie NVIDIA und AMD. Die Hoffnung auf politischen Rückenwind durch die Trump-Administration scheint nun Optimismus zu wecken. Konkrete Details über den Inhalt des Gesprächs wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

Starker Tech-Tag begünstigt Halbleiter

Das Kursplus bei Intel reiht sich in einen insgesamt positiven Tag für die Halbleiterbranche ein. Lam Research gewann fast 9 Prozent, Applied Materials legte über 6 Prozent zu, und auch Micron Technology verzeichnete Gewinne von mehr als 4 Prozent. Die gesamte Chipindustrie profitierte von einer besseren Stimmung am Markt.

Die US-Börsen zeigten sich zum Wochenausklang freundlich, nachdem die vorgelegten Arbeitsmarktdaten nur ein schwaches Beschäftigungsplus offenbarten. Dies nährte Spekulationen über eine möglicherweise weniger restriktive Geldpolitik der Federal Reserve. Für Intel bedeutet das günstigere Finanzierungsbedingungen in einer Phase, in der das Unternehmen massiv in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investieren muss.

Ob das Trump-Treffen tatsächlich konkrete Vorteile für Intel bringt, bleibt abzuwarten. Die Anleger setzen jedenfalls darauf, dass der neue CEO Tan die notwendigen Weichen für eine Trendwende stellen kann.

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