Ein Treffen mit dem US-Präsidenten, ein öffentliches Lob als "nationaler Champion" und die erfolgreiche Markteinführung einer neuen Prozessorgeneration – Intel hat zum Jahresauftakt gleich mehrere Signale gesetzt. Die Aktie reagierte mit einem zweistelligen Kurssprung, bevor am Montag erste Gewinnmitnahmen einsetzten.

Politische Unterstützung trifft auf Produkterfolg

Der Auslöser für die massive Rally vom vergangenen Freitag war ein Treffen zwischen Intel-CEO Lip-Bu Tan und US-Präsident Donald Trump. Trump bezeichnete Intel anschließend in den sozialen Medien als "nationalen Champion" für die amerikanische Chipindustrie. Die Botschaft kam an: Investoren werten die Äußerungen als klares Bekenntnis der US-Regierung zur heimischen Halbleiterfertigung.

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Zeitgleich präsentierte Intel auf der Consumer Electronics Show (CES 2026) die neue "Panther Lake"-Prozessorfamilie unter der Marke Intel Core Ultra Series 3. Entscheidend: Die Chips werden auf dem lange erwarteten 18A-Fertigungsknoten produziert, der nun die Serienreife erreicht hat. Nach Jahren technologischer Rückstände gegenüber der Konkurrenz markiert dies einen wichtigen Meilenstein. Die ersten Systeme sollen ab dem 27. Januar verfügbar sein.

Turnaround unter CEO Lip-Bu Tan

Seit CEO Lip-Bu Tan im März 2025 die Führung übernahm, arbeitet Intel konsequent an der Umsetzung seiner "IDM 2.0"-Strategie. Strategische Kooperationen – etwa die Integration von Intel-CPUs mit NVIDIA-GPUs für KI-Server-Systeme – und erhebliche staatliche Investitionen haben die Basis gestärkt. Der erfolgreiche Start des 18A-Prozesses könnte nun auch für das Foundry-Geschäft neue Kunden anziehen.

Die Zahlen unterstreichen die Dynamik: Binnen 30 Tagen legte die Aktie um knapp 38 Prozent zu, auf Jahressicht steht ein Plus von über 134 Prozent. Am Montag gaben Gewinnmitnahmen den Kurs um 3,27 Prozent auf 44,06 Dollar zurück – nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 45,55 Dollar.

Quartalszahlen als nächster Test

Am 22. Januar folgt die Bewährungsprobe: Intel legt die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Analysten haben ihre Einschätzungen zuletzt intensiv überarbeitet. Die Ergebnisse werden zeigen, ob die jüngsten technologischen und strategischen Fortschritte sich bereits in den Finanzkennzahlen niederschlagen.

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