Intel Aktie: Nvidia und Apple winken
Nvidia und Apple erwägen Chipproduktion bei Intel – diese Nachricht hat der angeschlagenen Intel-Aktie am Dienstag einen Kurssprung von über 11 Prozent beschert. Nach der enttäuschenden Prognose der Vorwoche könnte sich für Intel damit eine neue strategische Chance auftun.
Großkunden zeigen Interesse an US-Produktion
Laut einem Bericht von DigiTimes vom 28. Januar planen beide Tech-Giganten, Intel Foundry Services für künftige Chipfertigung zu nutzen. Nvidia soll für seine „Feynman"-GPU-Architektur ab 2028 rund 25 Prozent der Verpackungskapazitäten in Intels Werk in New Mexico einplanen. Apple führt Gespräche über die Produktion von Einstiegs-Prozessoren der M-Serie.
Beide Unternehmen zielen dabei auf „geringe Stückzahlen für weniger kritische Produkte" ab. Die Beweggründe sind klar: US-Fertigungsvorgaben der Trump-Administration, drohende Zölle auf außerhalb der USA produzierte Halbleiter und Kapazitätsengpässe bei TSMC in Taiwan.
Hintergrund: Schwache Prognose belastete zuvor
Der jüngste Kursanstieg steht im Kontrast zur Entwicklung der Vorwoche. Am 22. Januar war die Aktie um rund 13 Prozent eingebrochen, nachdem Intel für das erste Quartal 2026 nur einen Umsatz von 11,7 bis 12,7 Milliarden Dollar und ein ausgeglichenes bereinigtes Ergebnis je Aktie in Aussicht gestellt hatte. Das Management verwies auf massive Engpässe in der Lieferkette.
Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 hatten die Erwartungen hingegen übertroffen: 13,7 Milliarden Dollar Umsatz und 0,15 Dollar bereinigtes Ergebnis je Aktie lagen über den Schätzungen.
Analysten heben Kursziele an
UBS-Analyst Timothy Arcuri erhöhte sein Kursziel für Intel im Januar zweimal – zuletzt von 49 auf 52 Dollar, bei neutraler Einstufung. Auch Intels Finanzchef David Zinsner kaufte nach dem Kursrückgang eigene Aktien zu, wie MarketWatch berichtete.
Für Intels Foundry-Strategie könnten die Gespräche mit Nvidia und Apple einen Wendepunkt darstellen. Das Unternehmen positioniert sich seit Längerem als Alternative zu TSMC und setzt dabei auf seine 18A- und 14A-Prozesstechnologien. Nvidia hatte Intel bereits im September 2025 mit einer Investition über fünf Milliarden Dollar unterstützt. Ob daraus langfristige Fertigungsaufträge werden, bleibt abzuwarten – die nächsten Quartale dürften zeigen, ob Intel seine technologischen Ambitionen in messbare Erfolge ummünzen kann.
Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 29. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








