Intel kommt nicht zur Ruhe. Nach dem heftigen Kursrutsch Ende letzter Woche setzt sich der Abverkauf fort, getrieben von hausgemachten Problemen. Der Halbleiterkonzern kann die Nachfrage nicht bedienen und schockt Anleger mit einer Null-Gewinn-Prognose für das laufende Quartal. Investoren müssen sich nun fragen, wie tiefgreifend die Fertigungsprobleme tatsächlich sind.

Akute Engpässe belasten Ausblick

Die Aktie verlor am Montag weitere 5,7 Prozent und schloss bei 42,49 US-Dollar, nachdem sie bereits am Freitag nach Bekanntgabe der Quartalszahlen zwischenzeitlich um bis zu 20 Prozent eingebrochen war. Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind laut CFO David Zinsner "akute interne Lieferengpässe". Das Unternehmen verfügt derzeit nicht über genügend Produktionskapazitäten, um die bestehende Nachfrage am Markt vollständig zu bedienen.

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Während der Umsatz im vierten Quartal 2025 mit 13,67 Milliarden US-Dollar die Erwartungen noch leicht übertraf, enttäuscht der Blick nach vorn massiv. Für das erste Quartal 2026 stellt das Management einen Gewinn je Aktie von lediglich ca. 0,00 US-Dollar in Aussicht – operativ also eine Nullrunde. Der Umsatz soll auf eine Spanne zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden US-Dollar sinken.

Analysten sehen Risiken in der Fertigung

Die Finanzinstitute reagierten am Montag prompt auf die bestätigten Probleme in der Lieferkette. Die Citigroup senkte ihr Kursziel leicht von 50 auf 48 US-Dollar und bleibt bei einer neutralen Bewertung. Kritischer äußerte sich die DZ Bank: Zwar wurde der faire Wert auf 36 US-Dollar angehoben, das Votum bleibt jedoch auf "Verkaufen". Analyst Ingo Wermann verwies dabei explizit auf Produktionsprobleme und Defektraten bei Chips, die neue Prozessorarchitekturen nutzen.

Trotz eines Wachstums von rund 9 Prozent im wichtigen Bereich Data Center & AI im letzten Quartal, dominiert die Sorge um die Fertigungskapazitäten das Gesamtbild.

Das Management erwartet, dass die Lieferprobleme im laufenden ersten Quartal ihren Tiefpunkt erreichen und sich die Situation ab dem zweiten Quartal 2026 bessern wird. Ob diese Zeitplanung hält, dürfte der entscheidende Faktor für die Kursentwicklung der kommenden Monate sein.

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