IBM hat seine Investoren überzeugt. Das Technologieunternehmen legte Quartalszahlen vor, die die Erwartungen der Wall Street deutlich übertrafen – getrieben von einem boomenden Software-Geschäft und steigender Nachfrage nach KI-Lösungen. Die Aktie reagierte prompt mit einem kräftigen Kurssprung.

Software und Infrastruktur als Wachstumstreiber

Im vierten Quartal 2025 erzielte IBM einen Umsatz von 19,69 Milliarden Dollar – ein Plus von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten lediglich mit 19,2 Milliarden gerechnet. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie lag das Unternehmen mit 4,52 Dollar über der Konsensschätzung von 4,32 Dollar.

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Besonders stark entwickelte sich das Software-Segment mit Erlösen von 9,03 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. Der Infrastrukturbereich legte sogar um 21 Prozent auf 5,13 Milliarden zu, gestützt durch den aktuellen Mainframe-Zyklus der IBM Z-Serie. Die Cloud-Tochter Red Hat zeigte mit 10 Prozent Wachstum hingegen eine gewisse Verlangsamung.

KI-Auftragsbuch wächst auf 12,5 Milliarden Dollar

Ein zentraler Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit von IBM ist das Geschäft mit künstlicher Intelligenz. Das akkumulierte Auftragsbuch für generative KI und Datenprodukte überschritt mittlerweile die Marke von 12,5 Milliarden Dollar. Diese Kennzahl umfasst abgeschlossene Verträge und Bestellungen, wobei die Beratungssparte einen erheblichen Anteil beisteuert.

Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert IBM ein Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Zudem rechnet das Management mit einem freien Cashflow von etwa 15,7 Milliarden Dollar – eine Milliarde mehr als im Vorjahr.

Solide Basis für weiteres Wachstum

Die Zahlen zeigen, dass IBM den Übergang zum KI- und Cloud-Konzern vorantreibt. Das wachsende KI-Auftragsbuch und die soliden Margen im Software-Geschäft signalisieren, dass die Investitionen der vergangenen Jahre Früchte tragen. Am 10. März zahlt das Unternehmen zudem eine Dividende von 1,68 Dollar je Aktie aus.

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