D-Wave Quantum Aktie: Begeisterndes Wachstum!
D-Wave Quantum nutzt seine Hauskonferenz Qubits 2026 für ein ganzes Paket an Weichenstellungen: ein Umzug der Zentrale nach Florida, neue Verträge über insgesamt 30 Millionen US-Dollar und ein beschleunigter Technologiefahrplan nach der jüngsten Übernahme. Im Fokus stehen sowohl das bestehende Annealing-Geschäft als auch der Aufbau eines Gate-basierten Angebots.
Wesentliche Punkte sind:
- 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Florida Atlantic University (FAU)
- 10-Millionen-Dollar-QCaaS-Vertrag mit einem Fortune-100-Unternehmen
- Verlagerung der Zentrale von Kalifornien nach Florida bis Ende 2026
- 314 % Nutzungsanstieg der Advantage2-Plattform
- Abschluss der 550-Millionen-Dollar-Übernahme von Quantum Circuits, Inc. (QCI)
- Rekord-Cash-Bestand von 836 Millionen US-Dollar
Standortwechsel nach Florida und FAU-Deal
D-Wave verlegt seine Firmenzentrale und das wichtigste US-Forschungs- und Entwicklungszentrum von Palo Alto (Kalifornien) nach Boca Raton (Florida). Laut Quantum Computing Report soll der Umzug bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Neuer Sitz wird das Boca Raton Innovation Center (BRiC), das dem Unternehmen zusätzliche System-Redundanz auf beiden US-Küsten verschafft.
Im Zusammenhang mit dem Standortwechsel hat die Florida Atlantic University einen Vertrag über 20 Millionen US-Dollar unterzeichnet. FAU erwirbt und installiert einen Advantage2-Annealing-Quantencomputer auf dem Campus in Boca Raton. Die Universität will sich damit als regionales Zentrum für Quantenforschung positionieren. Bestandteil der Zusammenarbeit ist zudem eine „D-Wave Quantum Applications Academy“, die Fachkräfte unter anderem in den Bereichen Logistik, Finanzen und Materialwissenschaften ausbilden soll.
Neuer Fortune-100-Vertrag für QCaaS
Zusätzlich meldet D-Wave einen zweijährigen Enterprise-Vertrag über Quantum Computing as a Service (QCaaS) im Volumen von 10 Millionen US-Dollar mit einem nicht näher genannten Fortune-100-Unternehmen. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung und der produktive Einsatz quantengestützter Anwendungen.
Der Vertrag wird im Unternehmen als bedeutende Bestätigung der Annealing-Technologie für großskalige industrielle Anwendungen gewertet, da es um produktiv nutzbare Lösungen und nicht nur um Pilotprojekte geht.
Verteidigungsprojekt zeigt Leistungsgewinne
Im Verteidigungsbereich präsentiert D-Wave Ergebnisse aus einer Zusammenarbeit mit Anduril Industries und Davidson Technologies. Die Partner nutzten den Stride-Hybridsolver auf dem Advantage2-System zur Simulation eines Angriffs mit 500 Raketen.
Nach Unternehmensangaben verkürzte sich die „time-to-solution“ im Vergleich zu rein klassischen Methoden um den Faktor 10. Zudem lag die Verbesserung bei der Bedrohungsabwehr in dieser Simulation zwischen 9 % und 12 %. Damit unterlegt D-Wave seinen Anspruch, in sicherheitskritischen Szenarien Vorteile gegenüber herkömmlichen Optimierungsansätzen zu bieten.
Sprunghafter Nutzungsanstieg der Plattform
D-Wave berichtet über einen Anstieg der Nutzung des Advantage2-Systems um 314 % im Jahresvergleich. Als Reaktion darauf erweitert das Unternehmen seine hybriden Funktionen.
Konkret unterstützt der Stride-Solver nun „surrogate modeling“. Kunden können damit Machine-Learning-Modelle direkt in Quanten-Optimierungs-Workflows einbinden. Ziel ist es, klassische KI-Modelle und Quantenoptimierung enger zu verzahnen und so komplexe Probleme effizienter zu lösen.
Dual-Platform-Strategie nach QCI-Übernahme
Nach Abschluss der 550-Millionen-Dollar-Übernahme von Quantum Circuits, Inc. (QCI) am 20. Januar 2026 beschleunigt D-Wave seine Gate-Model-Roadmap. Das Unternehmen plant, bereits 2026 ein erstes Gate-basiertes System auf den Markt zu bringen, das auf QCI’s Dual-Rail-Qubit-Technologie setzt.
D-Wave positioniert sich damit als Anbieter zweier komplementärer Technologien: zum einen Annealing-Systeme, zum anderen fehlertolerante supraleitende Gate-Model-Plattformen. Strategisch zielt das Unternehmen darauf, unterschiedliche Anwendungsfälle mit jeweils passender Quantenarchitektur abzudecken.
Marktumfeld und Kennzahlen
Laut historischen Daten von Yahoo Finance schloss die Aktie von D-Wave Quantum am Dienstag bei 24,41 US-Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten schwankte der Kurs in einer Spanne zwischen 4,45 und 46,75 US-Dollar. Nach der Bekanntgabe der FAU-Vereinbarung stieg die Aktie am Dienstag laut Seeking Alpha um mehr als 3 %.
The Motley Fool verweist auf starkes Wachstum: Im jüngsten Quartalsbericht legte der Umsatz im dritten Quartal im Jahresvergleich um 100 % zu. Auf Sicht der ersten neun Monate ergibt sich ein Umsatzzuwachs von 235 % gegenüber 2024. Zudem meldete D-Wave den höchsten Kassenbestand der Firmengeschichte mit 836 Millionen US-Dollar.
Einordnung der aktuellen Schritte
Mit dem Florida-Umzug, den Verträgen über insgesamt 30 Millionen US-Dollar und der Integration von QCI verdichtet D-Wave seinen Mix aus akademischen, industriellen und verteidigungsnahen Anwendungen. Die deutliche Ausweitung der Plattformnutzung, das hohe Umsatzwachstum und der gestärkte Cash-Bestand liefern dabei die finanzielle und technologische Basis, um die nun angestoßene Dual-Platform-Strategie im Laufe des Jahres 2026 operativ weiter auszurollen.
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