Während die Tech-Branche unter Druck steht, sichert sich IBM einen lukrativen Regierungsauftrag. Das US-Verteidigungsministerium vergibt einen Vertrag über bis zu 112 Millionen Dollar an den IT-Konzern – für die Modernisierung von Kassensystemen in Militär-Supermärkten weltweit. Ein Lichtblick in turbulenten Zeiten.

Globales Modernisierungsprojekt

Die Defense Commissary Agency (DeCA) beauftragte IBM am 25. Februar mit der Überholung der elektronischen Preisschilder in 235 Militär-Einkaufszentren. Das Fünfjahresprojekt umfasst die Modernisierung von 177 Standorten in den USA sowie Neuinstallationen an 58 Standorten in zwölf Ländern. Der internationale Rollout startet Anfang 2026.

Die digitalen Preisschilder ermöglichen Echtzeit-Updates und sollen Preisfehler eliminieren. Für IBM ist der Auftrag ein Beleg, dass das traditionelle Infrastrukturgeschäft weiterhin Erträge liefert – auch wenn das Unternehmen im Softwaremarkt unter Konkurrenzdruck steht.

Mainframes bleiben gefragt

Das Kerngeschäft von IBM zeigt sich robust. Eine Kyndryl-Studie aus 2025 belegt: Knapp 90 Prozent der Mainframe-Nutzer haben generative KI bereits implementiert oder planen dies. Über die Hälfte der befragten Organisationen meldete zudem eine gestiegene Mainframe-Nutzung im vergangenen Jahr.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?

Straits Research prognostiziert für den globalen Mainframe-Markt ein jährliches Wachstum von 7,9 Prozent bis 2033. Treiber sind Modernisierungsprojekte, die die Großrechner mit Cloud-Infrastruktur und KI-Anwendungen verbinden.

Gegenwind für Tech-Werte

Der positive IBM-Impuls kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Branche. Am 27. Februar rutschte der Nasdaq um 1,2 Prozent ab, der S&P 500 verlor 0,5 Prozent. Schwergewichte wie Nvidia belasteten die Indizes. Zudem übertraf die US-Erzeugerpreisrate im Januar mit 2,9 Prozent die Erwartungen vieler Marktteilnehmer.

Gleichzeitig sorgte das Fintech-Unternehmen Block für Aufsehen: Der Konzern kündigte einen drastischen Stellenabbau an – von über 10.000 auf knapp 6.000 Mitarbeiter. Block begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung auf kleinere Teams und verstärkten KI-Einsatz.

IBM konnte sich dem Abwärtstrend entziehen: Am 26. Februar legte die Aktie um 1,88 Prozent zu.

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...