IBM Aktie: KI-Wette konkretisiert
IBM investiert weiter in künstliche Intelligenz – und zwar gezielt. Während Alphabet mit einem Rekord-Capex von bis zu 185 Milliarden Dollar für 2026 die Märkte aufschreckt, setzt der Technologiekonzern auf strategische Partnerschaften und Beteiligungen. Im Fokus: Hochleistungs-Chips und KI-Software für Unternehmen.
Zusammenarbeit bei 1,4-Nanometer-Chips
IBM und Synopsys arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von 1,4-Nanometer-Chip-Nodes. Das technische Herzstück der Partnerschaft: maschinelles Lernen zur Wärmemodellierung. Mit steigender Transistordichte wird das Wärmemanagement zum kritischen Engpass. Die Partner wollen durch KI-gestütztes Modeling bereits in der Designphase physikalische Grenzen verschieben.
Der Ansatz zielt darauf ab, die Effizienz kommender Prozessorgenerationen zu steigern – ein Wettbewerbsfaktor in einem Markt, in dem jeder Nanometer zählt.
Einstieg bei KI-Startup Anima
Parallel dazu hat IBM am Donnerstag eine Beteiligung am KI-Startup Anima bestätigt. Das Investment passt zur Strategie, das eigene Ökosystem für unternehmenstaugliche KI-Lösungen auszubauen. Zusätzlich startete der Konzern eine globale Ausschreibung für KI-Anwendungen in den Bereichen Arbeit und Bildung.
Die Stoßrichtung ist klar: IBM konzentriert sich auf praxisnahe Anwendungsschichten künstlicher Intelligenz, während Wettbewerber primär auf Infrastruktur setzen.
Insider zeigt Vertrauen
Während der Tech-Sektor unter den Kostenprognosen für KI-Infrastruktur schwankt, gibt es intern positive Signale. Director David N. Farr kaufte Ende Januar 1.000 Aktien zu je 304 Dollar – kurz nachdem IBM für das vierte Quartal Stärke in den Bereichen Software und Server gemeldet hatte.
An der NYSE notierte die Aktie zuletzt bei 289,05 Dollar, im europäischen Handel am Donnerstagnachmittag bei 244 Euro mit einem leichten Minus von 0,31 Prozent.
Kontrastprogramm zu Alphabet
Der Markt verarbeitet derzeit die Dimension der KI-Investitionen. Alphabets angekündigte Ausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar für 2026 haben Verunsicherung ausgelöst. Investoren fragen sich, ob die erwarteten Erträge die massiven Kosten rechtfertigen können. IBM verfolgt einen anderen Weg: weniger Gießkanne, mehr gezielte Allianzen und Beteiligungen.
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