IBM lieferte Ende Januar starke Zahlen – und stürzt trotzdem ab. Die Aktie verlor Anfang Februar über 9 Prozent an einem einzigen Tag und wurde damit zum Schlusslicht im Dow Jones. Der Grund: eine breite Flucht aus Technologiewerten, die auch andere Big-Tech-Titel erfasst hat.

Stärkster Rückgang seit 2021

Am 3. Februar sackte die IBM-Aktie um mehr als 9 Prozent ab – der größte Tagesverlust seit Oktober 2021. Das Papier fiel auf den tiefsten Stand seit Ende Oktober 2025 und gab damit alle Gewinne wieder ab, die nach den überzeugenden Quartalszahlen vom 28. Januar erzielt worden waren.

Der Ausverkauf traf nicht nur IBM. Der gesamte S&P 500 Technologiesektor verlor an diesem Tag mehr als 2 Prozent. Software-Aktien standen besonders unter Druck: Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF notierte rund 28 Prozent unter seinem jüngsten Hoch. Anleger drehen sich von Tech-Werten weg und setzen verstärkt auf Sektoren, die enger mit der Realwirtschaft verknüpft sind.

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Nur wenige Tage zuvor hatte IBM überzeugende Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorgelegt:

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?

  • Umsatz: 19,69 Milliarden Dollar, ein Plus von 12 Prozent
  • Bereinigter Gewinn je Aktie: 4,52 Dollar – deutlich über den erwarteten 4,32 Dollar
  • Freier Cashflow: 7,55 Milliarden Dollar im vierten Quartal
  • Jahresumsatz: 67,5 Milliarden Dollar, 8 Prozent Wachstum

Alle Geschäftsbereiche wuchsen: Software-Erlöse stiegen um 14 Prozent, die Infrastruktur-Sparte legte dank starker Nachfrage nach Z17-Mainframes um 21 Prozent zu. Besonders bemerkenswert: Das generative KI-Geschäft erreichte ein Volumen von über 12,5 Milliarden Dollar.

Für 2026 stellte das Management ein Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent in Aussicht, der freie Cashflow soll um rund eine Milliarde Dollar steigen.

Sorgen um KI-Geschäftsmodelle

Die Rotation aus Tech-Aktien hat fundamentale Gründe. Investoren hinterfragen zunehmend, wann sich die enormen Investitionen in KI-Infrastruktur auszahlen werden. Gerade Software-Unternehmen stehen im Fokus: Die Befürchtung wächst, dass KI traditionelle Geschäftsmodelle langfristig unter Druck setzen könnte.

IBM zahlt am 10. März eine vierteljährliche Dividende von 1,68 Dollar je Aktie – die 110. Quartalsdividende in Folge. Die nächsten Quartalszahlen werden für den 22. April erwartet.

Anzeige

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...