Während der Aktienkurs in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs notiert, leitet der Stuttgarter Sportwagenbauer intern eine neue Ära ein. Nach über zwei Jahrzehnten übergibt Design-Ikone Michael Mauer das Zepter an Tobias Sühlmann. Doch reicht eine frische optische Ausrichtung, um auch an der Börse wieder Fahrt aufzunehmen, oder richten sich alle Augen nur auf die Zahlen im März?

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* Neuer Design-Chef: Tobias Sühlmann (seit 1. Februar 2026)
* Vorgänger: Michael Mauer (über 20 Jahre im Amt)
* Nächster Finanz-Termin: 11. März 2026 (Jahresfinanzbericht 2025)
* Index: MDAX

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Frischer Wind aus dem Luxussegment

Der Personalwechsel an der kreativen Spitze ist mehr als eine bloße Randnotiz. Michael Mauer prägte das Gesicht von Porsche maßgeblich, verantwortete Modelle wie den Taycan und den 918 Spyder. Sein Nachfolger Tobias Sühlmann tritt nun in große Fußstapfen, bringt jedoch genau die Expertise mit, die Porsche für seine Luxusstrategie benötigt. Der 46-Jährige kommt von McLaren und war zuvor bei Bentley und Bugatti tätig – Stationen, die für das absolute High-End-Segment stehen.

Dieser Wechsel erfolgt in einer Phase, in der die gesamte europäische Automobilindustrie unter Druck steht. Berichte über eine geplante „Made in Europe“-Initiative von Volkswagen und Stellantis zeugen von den strukturellen Herausforderungen der Branche. Auch der deutsche Automarkt verzeichnete im Januar 2026 einen schwachen Start, was die Stimmung im Sektor zusätzlich dämpft.

Kursentwicklung und Charttechnik

Die Aktie der Porsche AG konnte sich dem negativen Branchentrend zuletzt nicht entziehen. Mit einem Minus von rund 15 Prozent seit Jahresanfang zeigt der Trend klar nach unten. Besonders kritisch: Der Kurs nähert sich gefährlich dem 52-Wochen-Tief bei 39,81 Euro an. Sollte diese Unterstützung fallen, droht charttechnisch weiteres Ungemach, da der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt mittlerweile signifikant ist.

Investoren warten nun gespannt auf den 11. März 2026. Die Vorlage des Jahresfinanzberichts wird zeigen müssen, ob die fundamentale Entwicklung robust genug ist, um den Abwärtstrend zu brechen und ob die Luxus-Positionierung der Marke weiterhin hohe Margen rechtfertigt.

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