Vulcan Energy Aktie: Startschuss für Großprojekt
Mit der Sicherung eines Milliarden-Finanzierungspakets und dem offiziellen Baubeginn im Oberrheingraben tritt Vulcan Energy in die wohl wichtigste Phase der Unternehmensgeschichte ein. Doch trotz dieser fundamentalen Meilensteine bleibt eine Euphorie am Aktienmarkt vorerst aus. Konzentrieren sich Anleger nach der Finanzierung nun verstärkt auf die Risiken der Umsetzung?
Milliarden für den Bau gesichert
Der australische Lithium-Entwickler hat im abgelaufenen Quartal ein umfassendes Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro finalisiert. Diese Kapitalausstattung ermöglichte dem Vorstand die positive finale Investitionsentscheidung (FID) für die erste Phase des „Lionheart“-Projekts. Damit vollzieht das Unternehmen den Übergang vom reinen Entwickler in den Bau-Modus, um die erste integrierte, klimaneutrale Lithium-Lieferkette Europas zu errichten.
Bereits im Oktober 2025 konnte Vulcan zudem eine kommerzielle Vereinbarung mit dem Rohstoffriesen Glencore zur Abnahme von Lithiumhydroxid unterzeichnen.
Operative Fortschritte und finanzielle Dämpfer
Der Bau der Geothermie- und Lithium-Extraktionsanlage in Landau sowie der zentralen Verarbeitungsanlage in Frankfurt-Höchst hat begonnen. Ziel ist eine jährliche Produktion von 24.000 Tonnen batteriefähigem Lithiumhydroxid.
Auch bei den Bohrungen gibt es Neuigkeiten: Tests der im Januar fertiggestellten Bohrung LSC-1b bestätigten die erwarteten Flussraten und erfüllten die Vorgaben des Entwicklungsplans. Allerdings verlief nicht alles reibungslos. Technische Probleme bei der Fertigstellung der vorherigen Bohrung LSC-1 führten im Quartal zu einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung von 7,8 Millionen Euro.
Kursreaktion und Finanzausstattung
Dank der Kapitalmaßnahmen ist die Kasse prall gefüllt. Zum Ende des Dezember-Quartals verfügte Vulcan über liquide Mittel in Höhe von 523 Millionen Euro. Dennoch reagierte die Aktie zuletzt schwächer. Von Niveaus über 4,80 AUD im Januar rutschte der Kurs auf zuletzt 4,32 AUD ab. Marktbeobachter interpretieren diese Bewegung als Gewinnmitnahmen nach der Bestätigung der Finanzierung („Sell the news“), während sich der Fokus der Investoren nun auf die konkreten Zeitpläne und Risiken der Bauphase verlagert.
Der nächste wichtige Termin für Anleger ist die Veröffentlichung des Quartalsberichts Ende April 2026, gefolgt von der Hauptversammlung am 28. Mai 2026.
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