IBM Aktie: Bittere Ernüchterung!
IBM überrascht mit einer kompletten Kehrtwende bei der Personalstrategie und soliden Quartalszahlen, doch an der Börse kommt das derzeit nicht an. Die Aktie erlebt die schwächste Handelswoche seit sechs Jahren und entkoppelt sich völlig von den operativen Nachrichten. Was steckt hinter diesem massiven Abverkauf bei dem Tech-Riesen?
Kapitalrotation belastet
Trotz fundamentaler Stärke geriet das Papier massiv unter Druck. Ein Wochenverlust von rund 12,2 Prozent markiert den tiefsten Fall seit fast sechs Jahren. Auslöser sind primär makroökonomische Faktoren und keine unternehmensspezifischen Fehler. Steigende Anleiherenditen und erneute Diskussionen über Bewertungen sorgen für eine breite Kapitalrotation heraus aus dem Technologiesektor. Der Markt befindet sich im "Risk-off"-Modus, was selbst etablierte Werte wie IBM mit nach unten zieht.
Überraschende Kehrtwende beim Personal
Operativ sendet der Konzern ein gegenteiliges, offensives Signal. Entgegen der 2023 geäußerten Absicht, Stellen durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen, plant IBM nun, die Einstellungen von Berufseinsteigern in den USA im Jahr 2026 zu verdreifachen. Personalchefin Nickle LaMoreaux stellte klar, dass KI die Mitarbeiter unterstützen und nicht verdrängen soll. Das Management erkennt, dass ein Einstellungsstopp bei Junioren langfristig zu einem Mangel an qualifizierten Führungskräften führen würde.
Neue Produkte und starke Zahlen
Auch produktseitig drückt das Unternehmen aufs Tempo. Das Anfang des Monats vorgestellte FlashSystem-Portfolio integriert autonome KI, um Ransomware-Bedrohungen in unter einer Minute zu erkennen und den Verwaltungsaufwand massiv zu reduzieren. Untermauert wird dieser Kurs durch solide Finanzen: Im vierten Quartal 2025 übertraf der Umsatz mit 19,7 Milliarden US-Dollar die Erwartungen von 19,22 Milliarden US-Dollar deutlich.
Die aktuelle Diskrepanz zwischen operativer Stärke und Kursentwicklung ist offensichtlich. Während das makroökonomische Umfeld den Kurs kurzfristig belastet, stärken die strategische Neuausrichtung und die Prognose von über fünf Prozent Umsatzwachstum für 2026 die langfristige Substanz des Unternehmens.
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