Zurich Insurance Aktie: Überzeugende Resultate!
Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich Insurance hat am Donnerstag Zahlen vorgelegt, die selbst optimistische Erwartungen übertrafen. Der Betriebsgewinn kletterte 2025 um 14 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar – ein neuer Bestwert. Der Reingewinn legte sogar um 17 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kennzahlen markieren neue Höchststände in der Unternehmensgeschichte.
Die Aktionäre profitieren direkt: Die Dividende steigt von 28 auf 30 Franken je Anteilsschein. Trotz dieser positiven Nachrichten gab die Aktie an der SIX zeitweise um 1,27 Prozent auf 560,80 Franken nach – ein Phänomen, das Marktbeobachter auf Gewinnmitnahmen zurückführen.
Vorsicht zahlt sich aus
Konzernchef Mario Greco führt den Erfolg auf eine konsequent vorsichtige Zeichnungspolitik zurück: "Das zahlt sich aus", kommentierte er die Strategie bei Naturkatastrophen-Versicherungen. Diese Zurückhaltung erwies sich 2025 als goldrichtig. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 92,6 Prozent.
Das teuerste Einzelereignis waren die verheerenden Waldbrände in Los Angeles zu Jahresbeginn 2026. Die Branche musste nach Schätzungen insgesamt 40 Milliarden Dollar schultern. Zurich, trotz starker US-Präsenz, begrenzte die Belastung geschickt: Statt der ursprünglich veranschlagten 200 Millionen Dollar fielen nur 150 Millionen Dollar an Kosten an, wie Finanzchefin Claudia Cordioli berichtete.
Auf Kurs für 2027
"Das Resultat verdeutlicht, dass wir auf sehr gutem Weg sind, unsere Ziele für 2027 zu erreichen oder sogar zu übertreffen", erklärte Greco selbstbewusst. Der Konzern peilt ein durchschnittliches Gewinnwachstum je Aktie von über neun Prozent jährlich an. Die Kapitalrendite auf den Betriebsgewinn lag 2025 bereits bei 26,9 Prozent – deutlich über dem Zielwert von 23 Prozent.
Parallel arbeitet Zurich an der Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley. Anfang Februar erhöhten die Schweizer ihr Gebot und sicherten sich die Unterstützung des Beazley-Verwaltungsrats. Das aktuelle Angebot bewertet den Spezialisten mit rund 9,2 Milliarden Euro.
Die jüngsten Winterstürme und die Kältewelle in den USA dürften laut Cordioli keine größeren Belastungen verursachen. Zu den Überschwemmungen in Portugal, Frankreich und Italien sei es noch zu früh für konkrete Angaben.
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