IBM Aktie: Kehrtwende vollzogen
IBM schlägt einen überraschenden Kurs ein. Während der Tech-Konzern 2023 noch offen über den KI-bedingten Abbau Tausender Stellen sprach, plant das Unternehmen nun eine massive Aufstockung seiner Nachwuchskräfte. Gleichzeitig sehen Analysten die Cashflow-Prognose für 2026 als konservativ an.
Dreifache Einstellungen statt Stellenabbau
Am Mittwoch wurde bekannt, dass IBM seine Einstellungen von Berufseinsteigern in den USA im Jahr 2026 verdreichen will. Die Meldung markiert einen bemerkenswerten Strategiewechsel. Noch 2023 hatte das Management angekündigt, rund 7.800 Back-Office-Positionen durch Künstliche Intelligenz ersetzen zu können.
Statt Jobs zu streichen, werden nun Rollen neu zugeschnitten. Besonders in der Softwareentwicklung und im Personalwesen sollen KI-Tools als Verstärker dienen, nicht als Ersatz. Die Entscheidung deutet darauf hin, dass die praktische Implementierung von Unternehmens-KI mehr menschliche Aufsicht und Einsteiger-Know-how erfordert als während der Experimentierphase angenommen.
Analysten sehen Spielraum nach oben
Parallel zu den Personalplanungen äußerte sich Evercore ISI am 17. Februar optimistisch zur finanziellen Perspektive. Die Analysten bezeichnen IBMs Guidance von 15,7 Milliarden Dollar freiem Cashflow für 2026 als „schlagbar".
Als Treiber nennt die Bank:
- Nettogewinn-Wachstum als wesentlicher Cashflow-Motor
- Software-Erlöse durch aufgeschobene Umsätze aus diesem Segment
- Übernahme-Kosten für den geplanten Confluent-Deal bereits in Vergleichszahlen eingepreist
Evercore bekräftigte sein „Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 345 Dollar. Die Einschätzung reflektiert das Vertrauen, dass IBM seine Kapitalausgaben und Steuerverpflichtungen managen und die Cashflow-Ziele übertreffen kann.
Neue KI-Funktionen für Q1 geplant
Ergänzend kündigte IBM für das erste Quartal 2026 neue agentenbasierte KI-Fähigkeiten an. Diese sollen direkt in bestehende IBM-Plattformen integriert werden und regulierten Branchen eine sichere KI-Nutzung ermöglichen.
Die Aktie stabilisierte sich am 18. Februar mit einem Plus von rund einem Prozent, nachdem sie in der Vorwoche unter Druck geraten war. Die Kombination aus Personaloffensive und solider Finanzprognose könnte dem Titel neuen Rückenwind verleihen.
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