Hensoldt Aktie: Drohnen-Offensive
Der Rüstungselektronik-Spezialist Hensoldt forciert sein Wachstum im strategisch wichtigen Bereich der Drohnenabwehr. Durch eine frisch besiegelte Kooperation mit dem Deep-Tech-Unternehmen TYTAN Technologies und massive Kapazitätserweiterungen rüstet sich der Konzern für die steigende Nachfrage. Doch reicht diese operative Dynamik, um die Aktie nach der jüngsten Korrektur vom Allzeithoch wieder nachhaltig anzuschieben?
- Strategische Partnerschaft: Kooperation mit TYTAN Technologies im Bereich Counter-UAS besiegelt.
- Produktionshochlauf: Kapazität für Radarsysteme am Standort Ulm soll verfünffacht werden.
- Starke Basis: Auftragsbestand liegt bei knapp 7,1 Milliarden Euro.
- Termin: Vorläufige Jahreszahlen folgen am 26. Februar 2026.
Fokus auf Drohnenabwehr
Hensoldt stärkt gezielt sein Portfolio für den Schutz kritischer Infrastrukturen. Ende Januar unterzeichnete das Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der Münchner TYTAN Technologies. Kern der Zusammenarbeit ist die Verzahnung von TYTANs Abfangdrohnen mit der Sensorik-Expertise von Hensoldt sowie der Führungssoftware "Elysion Mission Core".
Diese Allianz zielt darauf ab, integrierte Lösungen zur Drohnenabwehr (Counter-UAS) anzubieten. Angesichts der geopolitischen Lage gewinnt dieser Sektor rasant an Bedeutung. Neben dem Schutz ziviler Einrichtungen umfasst die Kooperation auch internationale Projekte zur Unterstützung der ukrainischen und NATO-Luftverteidigung.
Massiver Ausbau der Kapazitäten
Um den steigenden Bedarf decken zu können, investiert Hensoldt signifikant in seine Fertigung. Am Standort bei Ulm plant das Unternehmen eine Verfünffachung der Kapazität für kleine Radarsysteme. Das Ziel ist ambitioniert: Ab 2027 sollen dort jährlich rund 1.000 Radare vom Band laufen.
Um diesen Output zu realisieren, greift Hensoldt auf Prozesse der Automobilindustrie zurück und setzt verstärkt auf standardisierte Komponenten. Die seit Jahresbeginn aktive Plattform SVI Connect unterstützt dabei die Vernetzung zwischen militärischer und ziviler Industrie.
Diese fundamentalen Schritte sind für die Bewertung der Aktie wesentlich. Zwar notiert das Papier mit aktuell 81,60 Euro noch rund 29 Prozent unter dem im Oktober 2025 markierten 52-Wochen-Hoch, doch die operative Basis wächst weiter.
Wachstumstrend bestätigt
Die geschäftliche Entwicklung untermauert die Expansionspläne. Bereits in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 konnte Hensoldt den Auftragseingang auf über 2 Milliarden Euro steigern. Auch Umsatz und das bereinigte EBITDA legten im Vorjahresvergleich zu.
Anleger blicken nun gespannt auf den 26. Februar 2026. Die an diesem Tag anstehenden vorläufigen Jahresergebnisse müssen beweisen, ob sich der prall gefüllte Auftragsbestand effizient in Gewinne ummünzen lässt und ob die Prognosen für das laufende Jahr den Optimismus der Expansionspläne widerspiegeln.
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