IBM Aktie: Höchstleistungen erwartet!
IBM hat am 28. Januar mit seinen Quartalsergebnissen überzeugt. Der Tech-Konzern übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn deutlich – die Aktie sprang im nachbörslichen Handel um knapp 9 Prozent nach oben. Verantwortlich für den Erfolg: das Softwaregeschäft und die fortschreitende Transformation hin zu KI-getriebenen Lösungen.
Software und Infrastruktur treiben Wachstum
Im vierten Quartal 2025 erzielte IBM einen Umsatz von 19,69 Milliarden Dollar – Analysten hatten nur 19,23 Milliarden erwartet. Das entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 4,52 Dollar und übertraf die Konsensschätzung von 4,32 Dollar.
Besonders stark entwickelte sich die Software-Sparte mit 9,03 Milliarden Dollar Umsatz (Erwartung: 8,77 Milliarden). Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent. Innerhalb der Sparte wuchsen die Bereiche Automation um 18 Prozent und Data um 22 Prozent.
Auch das Infrastrukturgeschäft zeigte sich robust: Mit 5,13 Milliarden Dollar Umsatz verzeichnete IBM hier ein Plus von über 20 Prozent, getrieben durch die neue Mainframe-Generation.
KI-Geschäft wächst auf 12,5 Milliarden Dollar
Das generative KI-Geschäft erreichte ein Volumen von mehr als 12,5 Milliarden Dollar – ein Zuwachs von 3 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorquartal. IBM profitiert dabei von Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren, um datenintensive KI-Anwendungen zu entwickeln. Besonders gefragt sind IBMs Lösungen für Datenmanagement und IT-Prozessautomatisierung.
Allerdings kündigte das Unternehmen an, diese Kennzahl ab dem ersten Quartal 2026 nicht mehr separat auszuweisen.
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Gesamtjahr 2025 mit deutlichem Gewinnsprung
Für das Gesamtjahr 2025 meldete IBM einen Umsatz von 67,5 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 8 Prozent entspricht. Der Nettogewinn nach US-GAAP stieg um 76 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn je Aktie kletterte um 12 Prozent auf 11,59 Dollar.
Ein leichter Dämpfer: Das Wachstum der Cloud-Sparte Red Hat verlangsamte sich im vierten Quartal auf 10 Prozent, nachdem es in den beiden Quartalen zuvor noch bei 14 respektive 16 Prozent gelegen hatte. Finanzchef Jim Kavanaugh führte dies teilweise auf den US-Regierungsstillstand Ende 2025 zurück – die Bundesregierung macht rund 15 Prozent der Red-Hat-Buchungen aus.
Ausblick und strategische Weichenstellungen
Für 2026 stellt IBM ein Umsatzwachstum von über 5 Prozent zu konstanten Wechselkursen in Aussicht. Der freie Cashflow soll um rund eine Milliarde Dollar steigen.
Parallel treibt das Unternehmen seine Akquisitionsstrategie voran: Nach der 6,4-Milliarden-Dollar-Übernahme von HashiCorp läuft derzeit die 11-Milliarden-Dollar-Akquisition des Dateninfrastruktur-Anbieters Confluent. Für 2026 rechnet IBM mit einer Ergebnisbelastung von etwa 600 Millionen Dollar durch die Integration von Confluent.
Die Dividende bleibt stabil: Der Vorstand beschloss eine Quartalsdividende von 1,68 Dollar je Aktie, zahlbar am 10. März an Aktionäre, die am 10. Februar im Register stehen. Damit setzt IBM seine Serie ununterbrochener Dividendenzahlungen seit 1916 fort.
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