Der Bedarf an effektiver Drohnenabwehr wächst weltweit rasant. Genau hier setzt Hensoldt an und verstärkt seine technologischen Kapazitäten durch eine strategische Partnerschaft. Während der Rüstungskonzern operativ Erfolge meldet, suchen Anleger nach Impulsen, um die jüngste Korrektur an der Börse zu beenden.

  • Partner: MoU mit Startup TYTAN Technologies unterzeichnet
  • Technologie: Kombination aus Sensoren und Abfangdrohnen
  • Auftragslage: Rekordbestand von 7,1 Milliarden Euro
  • Nächster Termin: 26. Februar 2026 (Vorläufige Jahreszahlen)

Synergie "Made in Bavaria"

Hensoldt baut sein Portfolio im Bereich Counter-UAS (Unmanned Aircraft Systems) konsequent aus. Am 26. Januar unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit dem Münchner Startup TYTAN Technologies. Ziel ist eine integrierte Lösung zur Drohnenabwehr, die Hensoldts Software- und Sensorexpertise mit den Abfangdrohnen des Startups verbindet.

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Die Kooperation zielt auf den Schutz kritischer Infrastruktur sowie auf internationale Projekte zur Unterstützung der Ukraine und der NATO-Luftverteidigung ab. Technologisch wird die TYTAN-Plattform direkt in Hensoldts "Elysion Mission Core"-Software eingebunden. Diese strategische Erweiterung passt zur Transformation des Konzerns vom reinen Sensorhersteller zum Lösungsanbieter.

Fundamentaldaten treffen auf Volatilität

Operativ läuft es rund: Mit einem Auftragseingang von über zwei Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2025 erreichte der Auftragsbestand ein neues Rekordhoch von 7,1 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro erwartet.

An der Börse zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Zwar verzeichnet das Papier auf Jahressicht ein Plus von über 110 Prozent, doch zuletzt setzten Gewinnmitnahmen ein. Mit einem Schlusskurs von 83,65 Euro notiert die Aktie aktuell rund 27 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro. Der RSI von 68,2 deutet darauf hin, dass die Aktie trotz der Korrektur technisch noch immer hoch bewertet ist.

Ob die neuen Allianzen und die vollen Auftragsbücher den Kurs wieder in Richtung Allzeithoch treiben können, wird sich am 26. Februar 2026 zeigen. Dann veröffentlicht Hensoldt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 und dürfte auch einen detaillierten Ausblick auf das laufende Jahr geben.

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