Nach einer beeindruckenden Rallye ist bei Hensoldt vorerst Ruhe eingekehrt. Doch die Pause an der Börse könnte trügen: Ende Februar stehen die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 an. Anleger fragen sich nun, ob die operative Entwicklung und die vollen Auftragsbücher den starken Kursanstieg der letzten zwölf Monate auch fundamental rechtfertigen können.

  • Termin: Vorläufige Zahlen am 26. Februar 2026
  • Performance: +110,18 % auf 12-Monats-Sicht
  • Aktueller Kurs: 83,65 Euro

Der Fahrplan steht

Der 26. Februar 2026 markiert den nächsten entscheidenden Meilenstein für den Rüstungselektronik-Spezialisten. Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftsergebnisse und einem begleitenden Analysten-Webcast muss das Unternehmen beweisen, dass es die hohe Marktdynamik im Verteidigungssektor in profitables Wachstum ummünzen konnte.

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Marktbeobachter achten dabei primär auf zwei Kennzahlen: die Profitabilität und die Entwicklung des Auftragsbestands. Letzterer gilt als wichtigster Indikator für die mittelfristige Umsatzsicherung. Nach den vorläufigen Daten folgt am 26. März der vollständige Geschäftsbericht, bevor am 22. Mai die Hauptversammlung stattfindet.

Volatilität bleibt hoch

Trotz eines soliden Kurszuwachses von rund 9,5 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier aktuell gut 27 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro. Diese Korrektur spiegelt eine gewisse Vorsicht der Marktteilnehmer wider.

Mit einer annualisierten Volatilität von über 62 Prozent müssen sich Investoren weiterhin auf schwankungsanfällige Notierungen einstellen. Der Kurs hält sich zwar über dem 50-Tage-Durchschnitt, doch für eine nachhaltige Wiederaufnahme des Aufwärtstrends fehlen derzeit die fundamentalen Impulse, die erst der anstehende Finanzkalender liefern dürfte.

Der 26. Februar wird die Richtung für das erste Halbjahr maßgeblich beeinflussen. Liefert Hensoldt operative Beweise für die eingepreisten Erwartungen, könnte die aktuelle Konsolidierungsphase enden – enttäuschen hingegen die Margen oder der Ausblick, droht angesichts der ambitionierten Bewertung weiterer Abgabedruck.

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